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Aktive Zentren

Auswahl der Fördergebiete


U-Bahnhof Karl-Marx-Straße; Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
U-Bahnhof Karl-Marx-Straße; Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Gebietsauswahl 2008
Das Programm startete im Jahr 2008 mit einem Bewerbungsverfahren, in dessen Rahmen für 17 Zentren und Geschäftsstraßen Konzepte eingereicht wurden.

Im Juni 2008 tagte ein Gremium, bestehend aus Vertretern der IHK Berlin, des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, der Technischen Universität Berlin sowie weiterer Fachexperten. Im Ergebnis dessen empfahl das Expertengremium die Aufnahme besonders überzeugende Konzepte in das Förderprogramm. Ein besonderes Augenmerk galt der Stimmigkeit und Impulskraft der Konzepte, der Schlüssigkeit der Akteursstruktur und der langfristigen Entwicklungsperspektive des Gebietes.

Gebietsauswahl 2014/2015
Die Maßnahmenfinanzierung in den Fördergebieten Marzahner Promenade und City West endete mit dem Programmjahr 2015 bzw.2016, sodass die Fördermittel zugunsten der Entwicklung weiterer Zentren eingesetzt werden können, darüber hinaus wurde das Programmetat weiter aufgestockt.

Am 14. Juli 2015 hat der Berliner Senat daher drei weitere Gebiete zur Förderung aus dem Programm Aktive Zentren festgelegt. Grundlage zur Auswahl dieser Fördergebiete ist der Stadtentwicklungsplan Zentren (STEP Zentren). Die dort für die Zentrentypen dargestellten städtebaulichen und funktionalen Handlungsbedarfe wurden ausgewertet und um Aussagen weiterer gesamtstadt- und teilraumbezogener Konzepte und Strategien ergänzt. Für die anhand dieser Grundlagen ermittelten Zentren mit den umfangreichsten Handlungsbedarfen wurden seitens der Bezirke Steckbriefe erstellt und in das Auswahlverfahren eingebracht. Die Aussagen der Steckbriefe wurden anhand der Kriterien

  • Schlüssigkeit Gebietsabgrenzung
  • Nachvollziehbarkeit der dargestellten Problemlagen und Handlungsbedarfe
  • Stadtentwicklungspolitische Effekte
  • Schlüssigkeit der dargestellten Strategien, positive Impulse für die Gebietsentwicklung
  • Durchführbarkeit der Gesamtmaßnahme
  • Akteursnetzwerke und Kooperationsansätze
geprüft.

Ein interdisziplinär besetztes Auswahlgremium, bestehend aus Vertretern der IHK, des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, der Technischen Universität Berlin sowie der Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, empfahl die Erstellung integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte für die Gebiete
  • Bahnhofstraße Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg)
  • Dörpfeldstraße (Treptow-Köpenick)
  • Residenzstraße (Reinickendorf)
Diese wurden durch die Bezirke in einem durch lokale Akteure, Gewerbetreibende und Bewohner begleiteten Prozess erstellt und bildeten die Grundlage für den Senatsbeschluss vom 14.7.2015.

Links

Informationen zum Bundesprogramm

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Informationsblatt zum Senatsbeschluss
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