Aktive Stadtzentren
Programmgebiete
Berlin stärkt seine Zentren -
Bundesförderprogramm Aktive Stadtzentren wird in sechs Berliner Gebieten eingesetzt
Berlin hat eine Vielzahl von Stadtzentren mit unterschiedlichen Funktionen, Qualitäten und Handlungsbedarf. Die Zentren mit überregionaler und z.T. internationaler Ausstrahlung haben für den Wirtschaftsstandort und das Image Berlins eine herausragende Bedeutung. Sie verfügen über ein breites, teilweise sehr hochwertiges Einzelhandelsangebot und zeichnen sich durch eine Mischung von Dienstleistungen, gastronomischen und kulturellen Angeboten aus. Diese Zentren entwickeln sich zwar im internen Berliner Vergleich auf teilweise hohem Niveau, laufen aber dennoch Gefahr, im überregionalen und internationalen Wettbewerb zurückzufallen - mit möglicherweise gravierenden negativen Folgen für die gesamte Stadt.
Dem stehen Zentren mit teilweise problematischem sozialem Umfeld gegenüber, die besonders unter dem Strukturwandel leiden oder von schleichendem Funktionsverlust bedroht sind. "Trading-Down"-Prozesse führen zu Leerständen, die mit fehlender Investitionstätigkeit von privater wie öffentlicher Seite häufig den Anfang einer negativen Entwicklung darstellen. Nicht selten spiegelt sich fehlende Investitionstätigkeit auch im Zustand der umliegenden Wohngebiete wieder.
Das Programm Aktive Stadtzentren startete im Jahr 2008 mit den Zentren Marzahner Promenade und Turmstraße. Im Jahr 2009 wurden die Müllerstraße, die Karl-Marx-Straße und die City West in das Programm aufgenommen. 2010 wurde die Förderkulisse um das Gebiet Wilhelmstadt erweitert.
Fördergebiete
Aktive Stadtzentren
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