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Lichtkonzept

Grundsätze zu Objektanstrahlungen


In Berlin werden gegenwärtig über 200 Objekte mit öffentlichen Mitteln angestrahlt. Angesichts der angestrebten Energie- und Betriebskosteneinsparungen können neue Anstrahlungen in die öffentliche Finanzierung aufgenommen werden, wenn sie nachfolgende Voraussetzung erfüllen:


Voraussetzungen für eine Landesfinanzierung neuer Anstrahlungen

Die neue, dauerhafte Akzentuierung eines Gebäudes bzw. Objektes durch im öffentlichen Raum wirkendes Licht wird seitens des Senats nur finanziert, wenn
  • es sich um ein gesamtstädtisch besonders bedeutsames öffentliches Objekt handelt.
  • das gesamtstädtisch besonders bedeutsame öffentliche Objekt eine herausragende touristische, stadtbildprägende bzw. orientierungsbezogene Bedeutung hat.


Grundanforderungen

Für dauerhafte Licht-Akzentuierungen von Objekten in Berlin gelten die in den Grundsätzen zum Schutz vor Umweltbeeinträchtigungen durch Beleuchtung aufgeführten, sowie die weiteren, folgenden technischen und gestalterischen Anforderungen:
  • Abschaltung in den Kern-Nachtstunden (spätestens ab 24:00 Uhr MEZ)
  • Vermeidung von Blendwirkungen im öffentlichen Raum und in Gebäuden
  • Leuchten- und Lichtkegel-Positionierung abseits von Baumkronen
  • Vermeidung von optischen Verfremdungen zu akzentuierender Objekte
  • Vermeidung der Beleuchtung von Gewässern und der Anstrahlung von Gehölzen
Für Hervorhebungen von Werbung durch Licht und Medienfassaden sind die obigen Anforderungen gleichermaßen von Bedeutung.


Ausnahmen

Die oben genannten Voraussetzungen und Grundanforderungen gelten nicht für temporäre, ereignisbezogene Lichtaktionen (z. B. Lichtwoche, Adventszeit).

Pariser Platz, Foto: Kardorff Ingenieure Lichtplanung
Pariser Platz, Foto: Kardorff Ingenieure Lichtplanung


Bebelplatz, Foto: Kardorff Ingenieure Lichtplanung
Bebelplatz, Foto: Kardorff Ingenieure Lichtplanung


Kommandantur, Foto: Lichtkunstlicht
Kommandantur, Foto: Lichtkunstlicht