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Archiv: Tempelhof (Stand 2007-2008)
Verkehrliche Randbedingungen

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Verkehrsanbindungen Flughafen Tempelhof
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Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die vorhandene Anbindung an das übergeordnete Verkehrsnetz auch die zukünftige Anbindung darstellt (Straßen- und Schienenverkehr). Zu den Hauptverkehrsstraßen zählen der Tempelhofer Damm, wobei dieser eine starke Belastung aufweist, der Columbiadamm, die Hermannstraße sowie die Oberlandstraße/ Silbersteinstraße/A 100. Die Erschließung durch den ÖPNV erfolgt durch die U 6 und U 8 mit jeweils 3 Bahnhöfen, dem S-Bahnring mit 2 Bahnhöfen und dem Bus Columbiadamm. Eine zusätzliche äußere Erschließung wird nicht verfolgt. Demzufolge wird die frühere Idee einer Straßenbahnanbindung der Lindenstraße über den Mehringdamm zum Tempelhofer Damm verworfen. Jedoch wird dieses Gebiet in die Teilstrategie Innenstadt (Kfz-Entlastung, Stärkung Umweltverbund) einbezogen. Dies hat eine Verkehrsverdichtung auf der A 100, sowie eine Entlastung auf dem Tempelhofer Damm und der Hermannstraße zur Folge. Ein möglicher Beitrag zur moderaten Kfz-Verkehrsentwicklung wären autoarme bzw. autofreie Quartiere auf dem Tempelhofer Feld.
Möglichkeiten der direkten Straßenanbindung sind auf dem Tempelhofer Damm und Columbiadamm beschränkt. Eine zusätzliche Straßenanbindung im Süden wäre sehr aufwändig, jedoch je nach Umfang der städtebaulichen Entwicklung nötig (Germaniastraße, Silbersteinstraße, A 100). Ziel ist die Schaffung von mindestens 3 Anbindungspunkten.
Die heutige ÖPNV-Erschließung ist durch den Umsteigebahnhof Tempelhof, zwei Bahnhöfe der U 6 und zusätzlich dem S-Bahnhof auf der Ringbahn eher "westlastig".
Für die Zukunft wäre eine gebietsinterne Erschließung mit Straßen und dem ÖPNV erforderlich. Somit kann eine Verknüpfung der "Stadtbausteine" untereinander und eine Verteilung des Verkehrs gewährleistet werden.
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