Städtebau  

 

Archiv: Pariser Platz

Architekten: Patzschke & Partner

(ehem. Patzschke, Klotz & Partner)

Patzschke, Klotz & Partner

Jürgen und Rüdiger Patzschke

Jahrgang 1938. Studium in Berlin. 1968 Gründung des Architekturbüros Jürgen & Rüdiger Patzschke in Berlin-Grunewald. Seit dem Jahre 2002 vollzieht sich der Generationswechsel, indem Robert Patzschke Juniorpartner geworden ist.

Rainer-Michael Klotz

Jahrgang 1950. Studium der Architektur und der Künste in Berlin. Seit 1982 selbständig. Von 1991-1999 Partner in der Bürogemeinschaft Patzschke, Klotz & Partner.

Patzschke & Partner (ehem. Patzschke, Klotz & Partner)

Das Tätigkeitsfeld des Büros Patzschke & Partner umfasst Architekturleistungen für alle Bauaufgaben. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Planung von hochwertigen Wohn- und Geschäftsbauten, insbesondere jedoch Hotels und Ferienanlagen im In- und Ausland. Spätestens seit der Errichtung des Hotel Adlon am Pariser Platz in Berlin ist das Büro Patzschke, Klotz & Partner als Protagonist einer klassisch-traditionellen Architektur weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. In den vergangenen Jahren sind in diesem Sinne zahlreiche weitere Bauten fertiggestellt worden, wie z.B. das Memhard-Ensemble am Hausvogteiplatz (2004); die Villenkolonie am Griebnitzsee in Potsdam (2002); das Dompalais, das Charlottenpalais und das Kronenpalais in Berlin-Mitte (1998); das Ramada Airport-Hotel in Indien (1995) u.v.a..

Im Hinblick auf die Übernahme traditioneller Werte in der Architektur vertritt das Büro Patzschke & Partner eine undogmatische Haltung. Die Entwürfe respektieren stets sowohl den historischen als auch den augenblicklichen Kontext eines Standortes. Die fertiggestellten klassisch-traditionellen Bauten legen Zeugnis ab von der Möglichkeit, gegenwärtige Architektur technisch einwandfrei und dabei zugleich sinnlich zu entwerfen.

Das Aufgreifen und die Interpretation klassischer Details wird nicht als Anwendung rückwärts gewandter Architektur aufgefasst, sondern als Weiterentwicklung des seit Jahrtausenden üblichen Rückgriffs auf bewährte Traditionen. Die Erfahrung, dass dem kultivierten Bürger der emotionale Zugang zu modernen Bauten allzu oft verwehrt ist, führte zu der Erkenntnis, im Entwurf auch Merkmale wie Atmosphäre und Sinnlichkeit zu beachten. Im Gegensatz zu den teilweise monotonen und ausdruckslosen Fassaden der Moderne zeigt sich die klassisch-traditionelle Architektur betont plastisch und mit nuanciert durchgearbeiteten Details.
 


 
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