Städtebau  

 

Molkenmarkt/Klosterviertel

Umweltbelange


Molkenmarkt, August 2008; Foto: Philipp Eder
Molkenmarkt, Aug. 2008   Foto: Philipp Eder

Die Umweltsituation im Plangebiet ist durch folgende Ausprägungen gekennzeichnet:
  • hoher Versiegelungsgrad,
  • geringe ökologische Bodenqualität und geringe Versickerungsrate,
  • Bodenverunreinigungen durch frühere gewerbliche Nutzungen, auch wenn im Ergebnis einer orientierenden Altlastenuntersuchung nicht in kritischem Umfang,
  • Grundwasserverunreinigungen durch Einträge außerhalb des Plangebietes,
  • Lage in einem stadtklimatisch und lufthygienisch stark belasteten Bereich,
  • hohe Lärmbelastung für alle Verkehrsteilnehmer, Anwohnerinnen und Anwohner,
  • geringer Biotopflächenanteil mit überwiegend geringem Biotopwert (vor allem artenarmer Zier- bzw. Parkrasen, ansonsten Anpflanzungen von Bodendeckern und Sträuchern),
  • teilweise ältere Baumbestände mit höherem Biotopwert, insbesondere im Bereich um die Klosterkirchenruine,
  • eingeschränkte Nutzbarkeit der öffentlichen Parkanlage durch Verkehrsimmissionen, keine öffentlichen Kinderspielplätze,
  • keine Erlebbarkeit eines natürlichen Landschaftsbildes; durch überdimensionierte und städtebaulich nicht integrierte Verkehrstrassen stark gestörtes Ortsbild,
  • eine Vielzahl von Baudenkmalen und sonstigen baugeschichtlich bedeutsamen Gebäuden sowie einem Bodendenkmal und weiteren Verdachtsflächen.
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens erfolgten differenzierte Betrachtungen zum Eingriff in Natur und Landschaft. Es wurden Fachuntersuchungen zur Lärmbelastung und zur Schadstoff­belastung der Luft durchgeführt.