Städtebau  

 

Molkenmarkt/Klosterviertel - Stadtgeschichte

Schwarzpläne


Schwarzplan 1940 vom Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel
Schwarzplan 1940

Schwarzpläne

Die Entwicklung des Planungsgebietes wird durch die Darstellung von vier Zeitabschnitten im Schwarzplan dokumentiert.

Der Schwarzplan 1940 zeigt den Gebäudebestand vor der Zerstörung. Der Stadtkörper als gewachsene Struktur ist noch weitgehend intakt. Die Abriss- und Neubauarbeiten der nationalsozialistischen Stadtplanung sind am Molkenmarkt aber bereits sichtbar.

1953 sind die Aufräumarbeiten der Kriegsschäden fast vollständig abgeschlossen. Die Lücken in der Bebauung rühren nicht nur von den Kriegszerstörungen her. So wie das Stadtschloss wären auch Gebäude im Klosterviertel wieder aufzubauen gewesen – wie z.B. das Graue Kloster. Sie fielen als Nachkriegsabriss der politischen Stadtplanung der DDR zum Opfer.

Der Schwarzplan von 1989 dokumentiert die weitläufigen zentralen Brachen, die durch große Städtebauprojekte (Marx-Engels-Platz, Gertraudenstraße, Grunerstraße) entstanden. Von der historischen Innenstadt, dem Ursprungsort von Berlin, ist nichts mehr übrig geblieben.

Der Bestand im Jahr 2015 zeigt die Bauaktivitäten für den Ausbau der Hauptstadt. Die Baulücken werden wieder gefüllt und Großprojekte wie der Schloßneubau, Alexa und Alea 101 säumen das Gebiet. Das Stadtbild im Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel wird jedoch weiterhin von den großen unbebauten Flächen geprägt.


TIPP
Klicken Sie zur Vergrößerung auf einen der Schwarzpläne und vergleichen Sie die verschiedenen Bebauungszustände im Vergrößerungsfenster.
Schwarzplan 1953 vom Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel
Schwarzplan 1953

Schwarzplan 1989 vom Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel
Schwarzplan 1989

Schwarzplan 2015 vom Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel
Schwarzplan 2015