Städtebau  

 

Molkenmarkt/Klosterviertel - Downloadbereich

Broschüren 2003-2009


Öffentliche Auslegung des B-Plans 1-14 (September-Oktober 2009)

Begleitend zur Öffentlichkeitsbeteiligung 2009 wurde ein Faltblatt veröffentlicht. Dargestellt wurden das städtebauliche Konzept und der Bebauungsplanentwurf. Zur Veranschaulichung einer möglichen Bebauung erfolgte eine Visualisierung. Die Öffentlichkeit hatte die Möglichkeit, zum Planentwurf Stellung zu nehmen. Das Ergebnis der Beteiligung ist in die weitere Planung eingeflossen.

Download: Faltblatt Molkenmarkt und Klosterviertel, 2009 (3,4 MB)
Faltblatt zur öffentlichen Auslegung des B-Plans 1-14 vom 14.09.2009 - 14.10.2009.

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Tag des offenen Denkmals: „Vergangenheit aufgedeckt”
(September 2008)

Mit den Planungen zum Molkenmarkt und zum Klosterviertel verfolgt die Senatsverwaltung eine umfassende städtebauliche Aufwertung des Bereichs Molkenmarkt / Klosterviertel. Mit stadtarchäologischen Erkundungen wird der Umbau des Klosterviertels vorbereitet: Was ist an Zeugnissen des mittelalterlichen Berlin und frühen jüdischen Lebens im Boden des großen Jüdenhofs verborgen? Welche Spuren des Franziskanerklosters und des Gymnasiums „Zum Grauen Kloster” können noch gefunden werden? Der Denkmaltag bot die Gelegenheit mehr über eine der Urzellen Berlins zu erfahren und die Planungen für Molkenmarkt und Klosterviertel kennenzulernen. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals 2008 in Berlin und um den aktuellen Stand der Planung zu vorzustellen, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Broschüre herausgegeben.

Download: Faltblatt Molkenmarkt 2008 (7,5 MB)
Im September 2008 erschien die Broschüre „Molkenmarkt und Klosterviertel - Neues Leben in Alt-Berlin”.
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Klosterviertel Gesprächsreihe – Straßen und Plätze (Juli 2008)

Nach dem 1. Gespräch „Lebendiger Ort mit historischer Identität”, in dem die Entwicklung des Klosterviertels aus historischer Sicht beleuchtet wurde und die Ergebnisse des Workshop- Verfahrens im Hinblick auf das Wohnen und Arbeiten im Viertel präsentiert und diskutiert wurden, widmete sich das 2. Gespräch "Straßen und Plätze" den Verkehrsaspekten im Gebiet um Molkenmarkt und Klosterviertel. Es wurden Strategien zur Rückgewinnung von Innenstadtquartieren thematisiert sowie Beispiele deutscher und europäischer Stadtzentren gezeigt, die durch Neugestaltung von Straßen und Plätzen an städtischer Qualität gewonnen haben. Die Ergebnisse des Workshop-Verfahrens zur Entwicklung des Klosterviertels wurden in Bezug auf Straßen und Plätze vorgestellt.

 

Klosterviertel Gesprächsreihe – Lebendiger Ort mit historischer Identität (Juni 2008)

Um die Öffentlichkeit in den Prozess einzubinden, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Gesprächsreihe ins Leben gerufen. Auftakt bildete das 1. Gespräch „Klosterviertel – Lebendiger Ort mit historischer Identität”, in dessen Rahmen die Bedeutung des mittelalterlichen Berlins und des Klosterviertels vorgetragen wurden. Außerdem wurden die Ergebnisse des Workshop-Verfahrens präsentiert und ein öffentlicher Dialog eröffnet, um die Berliner zur konstruktiven Mitarbeit an der Wiederherstellung der historischen Identität ihrer Stadt aufzurufen.

 

Publikation – Molkenmarkt/Klosterviertel (2006)

Im Frühjahr 2004 wurde ein städtebaulicher Workshop durchgeführt, in dessen Folge im April 2005 ein Masterplan konzipiert wurde.
Die im Februar 2006 erschienene Broschüre „Molkenmarkt und Klosterviertel - Neue Quartiere in Alt-Berlin” informiert über die Geschichte, die Workshopergebnisse, den Masterplan, den Verkehr und die Umweltbelange, sowie den B-Planstand und die Umsetzungsparameter.

 

Architekturgespräche – Masterplan: Konzept für Molkenmarkt und Klosterviertel (April 2005)

Der Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes durch die Architekten Helmut Riemann und Ulla Luther (Lübeck/Berlin) sind Diskussionen zu städtebaulichen, verkehrlichen und Nutzungszielen vorausgegangen. Das jetzt vorliegende Ergebnis ist ein Masterplan, der sowohl historische Spuren sichtbar macht, als auch Möglichkeiten für eine Entwicklung eröffnet, die heutigen Ansprüchen an Nutzung und Gestaltung gerecht wird und wirtschaftlich tragfähig ist. Es bleibt die Diskussion wichtiger städtebaulicher Details: Platz vor dem Alten Stadthaus, Gestaltung des Molkenmarktes, Eingang zur Parochialgasse, Entwicklung der Gebäudehöhen etc., die an diesem Abend geführt werden soll. Wird der Wunsch nach Urbanität mit der entwickelten städtebaulichen Konzeption und den geplanten Nutzungen in Erfüllung gehen?

 

Architekturgespräche – Graues Kloster: Ein Ort der Bildung zwischen Tradition und Neubeginn (Juni 2004)

An die einstige Klosteranlage der Franziskaner in der Klosterstraße in Mitte erinnern nur noch der Straßenname und die Ruine. Nach der Reformation wurde 1574 in den Klostermauern ein Gymnasium gegründet, das bis 1958 als Schule zum Grauen Kloster eine Vielzahl von Geistesgrößen und Politikern hervorbrachte. 1963 wurde das Gymnasium in den Westteil der Stadt nach Wilmersdorf umgesiedelt. Seit März 2001 plant der „Förderverein des Gymnasiums zum Grauen Kloster” am traditionellen Ort wieder eine Schule zu errichten. So soll auf engem Raum wieder ein Ort der Bildung und Kultur wiederentstehen, der architektonisch sowohl den Anforderungen an eine zeitgemäße Schulnutzung als auch der vorhandenen denkmalgeschützten Kirchenruine entsprechen muss. Die Veranstaltung diente dazu, die unterschiedlichen architekturtheoretischen Entwurfansätze zum Thema „Weiterbauten” zu erläutern und mit Vertretern der Denkmalpflege kritisch zu diskutieren.

 

Architekturgespräche – Der Molkenmarkt – das Klosterviertel: Vorschläge für eine Renaissance (Juni 2004)

Das Stadtquartier Molkenmarkt/Klosterviertel in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nikolaiviertel gehört zum ältesten Teil von Berlin. Seine 800jährige Geschichte, die heute nur noch in Spuren erlebbar ist, ist die Besonderheit des Planungsgebietes. Die vierspurige Grunerstraße und die Monofunktionen von Büros und Verwaltungen prägen die heutige Situation. Anknüpfungspunkte für eine zukunftsfähige Entwicklung ergeben sich durch die historischen Rudimente von Parochialkirche, Altem Stadthaus und Klosterruine. Fehlende Wohnnutzungen, Restaurants und Geschäfte verhindern die Entwicklung innerstädtischer Urbanität. Sechs Architekturbüros haben Stegreifentwürfe für das Quartier in einem Workshopverfahren entwickelt und damit Trittsteine für eine zukunftsweisende Vision formuliert. Die Veranstaltung diente dazu, die wichtigsten Ergebnisse des Workshops vorzustellen und kritisch zu diskutieren.

 

Architekturgespräch – Urbane Qualitäten trotz Massenverkehr: Großstadt und Verkehr am Molkenmarkt (Dezember 2003)

Am 10. Dezember 2003 fand ein Architekturgespräch zu dem Thema „Urbane Qualitäten trotz Massenverkehr: Großstadt und Verkehr am Molkenmarkt” statt. Wer über die Zukunft des Berliner Innenstadtverkehrs nachdenkt, wird sich auch mit einer zentralen Frage befassen müssen: Wie lässt sich die Innenstadt vom Durchgangsverkehr entlasten, obwohl das Radialsystem der östlichen Stadthälfte den Kfz-Verkehr geradezu in die Innenstadt zieht?

Der Senat hat mit seinem Stadtentwicklungsplan Verkehr eine anspruchsvolle Entlastungsstrategie beschlossen, die den Schwerpunkt auf Verkehrsdämpfung und Verkehrsorganisation legt. Aber auch die Weiterführung der Stadtautobahn über den Spreeraum kann zur Innenstadtentlastung beitragen. Welche Auswirkungen diese Strategie auf das historische Zentrum hat, war Thema der Diskussionsveranstaltung.

 

Architekturgespräch– Wo ist der Jüdenhof? Erkundungen im historischen Zentrum Berlins (November 2003)

Am 4. November 2003 fand ein Architekturgespräch zu dem Thema „Wo ist der Jüdenhof? Erkundungen im historischen Zentrum Berlins” statt. Die Veranstaltung thematisierte die Möglichkeiten im Rahmen der gegenwärtigen Bauleitplanung alte bauliche Strukturen wiederherzustellen. Dabei stellte sich die Frage, ob sich ein Ensemble wie zum Beispiel der Jüdenhof unter heutigen stadtwirtschaftlichen Voraussetzungen überhaupt rekonstruieren lässt und ob es dafür geeignete Finanzierungsmodelle gibt.

 

Frühzeitige Bürgerbeteiligung (2003)

Bürger und Bürgerinnen haben die Möglichkeit sich an der Planung zu beteiligen. Sie können die Pläne und Entwürfe einsehen und sich Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung erläutern lassen. Zu den Plänen und Entwürfen können Äußerungen abgeben werden. Das Anhörungsergebnis fließt in die weitere Planung ein. Im September 2003 fand die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 1 Abs. 1 BauGB statt. Das vierseitige Faltblatt informiert über den Sachstand, die Historie und die Planungsziele.

 

Planwerk Innenstadt (1999)

Das Planwerk Innenstadt ist eine Strategie zur Reurbanisierung und Revitalisierung der historischen Mitte und der City-West. Zur Entwicklung des Planwerks Innenstadt wurden Planungswerkstätten eingerichtet. Den Vertiefungsbereich Molkenmarkt begleitete ein „runder Tisch” dessen Arbeitsergebnisse in der Publikation „Planwerk Innenstadt Berlin-Ergebnis, Prozeß, Sektorale Planungen und Werkstätten” im August 1999 veröffentlicht wurde.