Städtebau  

 

Messe Berlin

Workshop-Verfahren (Messe Süd)


Städtebauliches Workshop-Verfahren 2001/2002 für das Messegelände Süd

In den Jahren 2001/2002 wurde das "Städtebauliche Workshopverfahren Messegelände Süd" mit fünf Architekturbüros im Auftrag der Messe Berlin GmbH und in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirksamt Charlottenburg / Wilmersdorf durchgeführt.

Ziel war es, einen Rahmenplan für die Weiterentwicklung der Messe Berlin in diesem Bereich zu erstellen. Das Gelände zwischen Jafféstraße und Wandalenallee sollte neu geordnet und damit der gesamte Südbereich städtebaulich und funktional aufgewertet werden.
Die temporären Lagerhallen sollten ersetzt und die Potenziale für neue Hallen von 160.000 Quadratmetern auf 200.000 Quadratmeter erhöht werden. Darin enthalten war die Fläche für eine medientaugliche Halle - für den Fall, dass der Messebereich als Mediencenter für die Fußball-WM 2006 ausgewählt worden wäre - der Bau eines neuen Servicehofs sowie die Schaffung von Parkflächen für Aussteller, Besucher und Busse.

Das Verfahren wurde unterstützt durch den Projektentwickler Groth Development GmbH unter der Mitwirkung der Freien Planungsgruppe Berlin (FPB). Die Bewertung der Arbeiten durch die Jury fand im März 2002 statt.

Das Workshopverfahren erbrachte durch die einzelnen Beiträge der Teilnehmer Ergebnisse zu den Fragen, welche Flächenpotenziale wie und wann sinnvoll realisiert werden können. In der Diskussion im Workshopverfahren sahen die Messe Berlin GmbH und die beteiligten Verwaltungen die besten Entwicklungspotenziale im Entwurf des Büros O.M. Ungers. Als erste konkrete Baumaßnahme wurde aber der Servicehof Süd an der Wandalenallee entsprechend den überarbeiteten Entwürfen des Büros Grüntuch und Ernst ausgeführt.

Folgende Architekturbüros waren am Workshop beteiligt:

Prof. O.M. Ungers + Partner, Berlin
Prof. O.M. Ungers + Partner, Berlin
Backmann + Schieber, Berlin
Backmann + Schieber, Berlin