Städtebau  

 

Messe Berlin

Verträglichkeitsstudie (Messe Nord)


Vorzugsvariante, vom Kaiserdamm gesehen
Blick vom Kaiserdamm auf die Parkplätze P1 und P2 mit Darstellung der Vorzugsvariante (Variante 3)

Die städtebauliche Verträglichkeitsstudie von 2001 für den nördlichen Messebereich

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurden vom Architekten Walter Noebel im Dezember 2000 / Januar 2001 Vorschläge zur Bebauung am Hammarskjöldplatz und der Parkplätze P1 und P2 erarbeitet.

Den Bebauungsvarianten ist gemeinsam:
  • Die Ostseite des Hammarskjöldplatzes wird räumlich neu gefasst.
  • Der Eingangsbereich zum Hallenzug 11/17/18 wird aufgewertet und durch ein neues Bauwerk erweitert.
  • Eine zweigeschossige Tiefgarage kann ggf. unter dem Hammarskjöldplatz angelegt werden.

Die Ergebnisse der städtebaulichen Verträglichkeitsstudie auf Grundlage der Vorzugsvariante (Variante 3) sind im Wesentlichen auch heute noch für die Planung auf den Grundstücken P1 und P2 gültig. Eine Bebauung des Hammarskjöldplatzes wird jedoch nicht mehr erwogen.


Bebauungsvarianten


Variante 1

Der Entwurf sieht eine Hochhausscheibe (Hotel) als westlichen Abschluss des Hammarskjöldplatzes vor (Höhe 125 m / 36 Geschosse / 40.000 m² BGF).
Auf dem Grundstück P1 entsteht ein Hotel
(Höhe 60 m / 18 Geschosse / 40.000 m² BGF).
Auf dem Grundstück P2 ist ein Entertainment-Center vorgesehen (Höhe 28 m / 26.000 m² BGF).
 

Variante 2

Geplant ist ein Turm (Hotel) zur Fassung des nördlichen Messeeingangsplatzes (Höhe 120 m / 34 Geschosse / 40.000 m² BGF).
An der Neuen Kantstraße soll ein Hochhaus parallel zur Autobahn auf dem Grundstück P1 entstehen (Hotel / Höhe 90 m / 26 Geschosse / 40.000 m² BGF).
Auf dem Grundstück P2 ist ein Entertainment-Center vorgesehen (Höhe 28 m / 23.000 m² BGF).
 

Variante 3 (Vorzugsvariante)

Es entsteht eine Hotelscheibe (350 Zimmer) als westlicher Abschluß des Hammarskjöldplatzes und Pendant zum SFB (Höhe 75 m / 21 Geschosse / 25.000 m² BGF).
Das Gelände des ehemaligen Hildegard-Krankenhauses (5.000 m² BGF) wird einbezogen.
Auf den Grundstücken P1 und P2 sollen als räumliche Fassung des Messedamms und Pendant zum ICC ein Hotel (600 Zimmer), Büros, ein Entertainment-Center und Gewerbe entstehen (TH 26 m, Kopf bis 39 m, insgesamt ca. 76.000 m² BGF). Der Gebäudekomplex, der auch die Möglichkeit der Überbauung der Autobahnzu- und abfahrten einschließt, kann in drei Blöcken errichtet werden.
 

Variante 4

Der Entwurf sieht einen Turm (Hotel) als westlichen Abschluss des Hammarskjöldplatzes vor (Höhe 155 m / 44 Geschosse / 40.000 m² BGF).
Auf dem Parkplatz P1 ist eine Hochhausscheibe an der Neuen Kantstraße (Hotel) vorgesehen (Höhe 90 m / 26 Geschosse / 40.000 m² BGF).
Auf dem Parkplatz P2 soll ein Entertainment-Center mit einer Höhe von 28 m und einer BGF von 23.000 m² entstehen.

(BGF = Bruttogeschossfläche)