Städtebau  

 

Messe Berlin

Wiederaufbau nach 1945


Wiederaufbau des Messegeländes in der Nachkriegszeit

1946 begann der Wiederaufbau des Messegeländes und bereits im Jahr 1947 fand im Casino am Funkturm eine erste Ausstellung mit dem Titel "Werte unter Trümmern" statt. Ab 1948 wurde dann wieder die traditionsreiche Messe "Grüne Woche" veranstaltet sowie die "Bauleistungsschau und Weihnachtsmesse".

Rechtzeitig zur ersten "Deutschen Industrieausstellung" im Oktober 1950 wurden fünf neue Hallen sowie das von den USA finanzierte und gebaute "Marshall-Haus" fertig gestellt. Insgesamt betrug die Hallenfläche nun ca. 37.000 Quadratmeter und es gab schon wieder fünf Messe-Veranstaltungen im Jahr.

Nach der Reparatur von Kriegsschäden, den Neubauten zwischen 1950 und 1957 - u.a. dem Bau der Hallen 7, 9, 10, 21 und 22 (Architekten: Alfred Roth, Heinrich Sobotka und Georg Müller), dem Bau des "Marshall-Hauses", dem Bau des Palais hinter der Ehrenhalle und der Halle 23 (Architekt: Bruno Grimmek) - wurde der Ausstellungsrundgang mit den Hallen 1-6 an der Jafféstraße vervollständigt (Architekt: Harald Franke).

1957 entstand im Rahmen der INTERBAU auch die Kongreßhalle im Tiergarten, die von 1958 bis zum Teileinsturz der Dachkonstruktion im Jahr 1980 in der Regie der Ausstellungsgesellschaft geführt wurde.

1975 bis 1979 wurde östlich anschließend an das Messegelände das Internationale Congress Centrum - ICC gebaut (Architekten: Ralf Schüler und Ursula Schüler-Witte). In den 1980er Jahren erfolgten noch weitere Neu- und Umbauten an den Hallen auf dem Messegelände.


Bestandsplan vom Messegelände im Jahr 1970
Bestandsplan vom Messegelände im Jahr 1970

Internationales Congress Centrum (ICC), 2010; Foto: Dirk Laubner
1979 wurde das ICC eröffnet
Foto: SenStadtWohn / Dirk Laubner, 2010