Städtebau  

 

Archiv: Leipziger und Potsdamer Platz

Beisheim-Center

Lenné-Dreieck mit dem Beisheim-Center, 2014; Foto: Philipp Eder
Lenné-Dreieck mit dem Beisheim-Center, 2014   Foto: Philipp Eder
Investor/Bauherr
Otto Beisheim

Architekten
Hilmer und Sattler
Albers
Modersohn/Freiesleben
Chipperfield

Baubeginn/Fertigstellung
2002 / 2004

BGF
ca.90.000 m²

Nutzung
Büro, Hotel, Wohnen

Investitionsvolumen
ca. 460 Mio. Euro


Das Beisheim-Center von dem Einzelinvestor Otto Beisheim ist mit ca. 460 Mio. Euro das drittgrößte Projekt am Potsdamer Platz nach Daimler/Chrysler (ca. 2 Mrd. Euro) und dem Sony Center (ca. 750 Mio Euro). Der Baugrund nimmt den größten Teil des Lenné-Dreiecks ein und erstreckt sich vom Nordrand des Potsdamer Platzes bis zum Tiergarten. Einzige Aussparungen sind das östliche Hochhaus am Potsdamer Platz (Bankhaus Delbrück) und im Norden die fünf Stadtvillen entlang der Tiergartenstraße (Bischoff & Compagnons).

Für das Städtebauliche Konzept des Beisheimprojektes wurde ein Gutachterverfahren mit fünf Architekten durchgeführt. Im Juli 2000 wählte der Bauherr zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirk aus fünf eingereichten Wettbewerbsbeiträgen (Albers, Chipperfield, Gerkan, Kleihues, Hilmer und Sattler) den Entwurf von Hilmer und Sattler als Masterplan für das Beisheim-Center. Das Bauvolumen von insgesamt 90.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche wird in verschiedene Blöcke aufgeteilt. Das Ritz-Carlton-Hotel von Hilmer und Sattler und Albrecht und die Delbrückbank von Hans Kollhoff schließen als ca. 70m hohe Turmbauten den Potsdamer Platz nach Norden ab. Entlang der Ebertstraße schließen sich das Marriott-Hotel von Bernd Albers und ein Bürogebäude von Modersohn & Freiesleben an. Zum Henriette-Herz-Park werden drei Büro- und Wohnblocks von David Chipperfield errichtet und ein weiteres Bürogebäude im Innenbereich von den Architekten Hilmer und Sattler und Albrecht.