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Philharmonie


Philharmonie (Haupteingang), September 2012; Foto: Philipp Eder
Philharmonie, September 2012  Foto: Philipp Eder

Die 1963 eröffnete Philharmonie ist eines der Hauptwerke des Architekten Hans Scharoun. Die Gestaltung des Innenraumes wurde weltweit Vorbild für viele andere Konzerthäuser.

Standortsuche für die Philharmonie - von der Bundesalle zum Kemperplatz

1949 begann die Diskussion, dem Philharmonischen Orchester ein neues Haus zu errichten, doch erst 1956 wurde die Gründungsgesellschaft ins Leben gerufen und ein Realisierungswettbewerb für den Standort am Joachimsthalschen Gymnasium an der Bundesallee ausgelobt.
Diesen Wettbewerb gewann der Entwurf des Architekten Hans Scharoun.

1957 begann, ausgelöst durch Anträge der SPD–Fraktion im Abgeordnetenhaus, eine Diskussion über den Standort. Es wurden unter Mitwirkung von Hans Scharoun mehrere städtebauliche Alternativen im Tiergartenviertel vorgeschlagen und kontrovers diskutiert. Der Auswahl des Standortes am Rande des Tiergartens lag noch vor dem Mauerbau die Absicht zugrunde, einen beide Teile Berlins verbindenden Ort kultureller Kommunikation zu schaffen.

Grundsteinlegung

Am 16.09.1960 fand die Grundsteinlegung für die Philharmonie an der Matthäikirchstraße statt.
Am 15.10.1963 wurde der Bau fertig gestellt.
Als Baufläche dienten die weitgehend dem Land gehörenden Grundstücke im Bereich Victoriastraße, Margaretenstraße, Tiergartenstraße und Matthäikirchstraße (siehe auch Geschichte/Stadtpläne).