Städtebau  

 

Archiv: Friedrichswerder - Planung: Berlin Townhouses

Gartengestaltung


Gartengestaltung Querschnitt
Prof. Bernd Albers

Die Freiraumplanungen des Büros Vogt Landschaftsarchitekten (Zürich) ergänzen die städtebauliche Konzeption der Berlin Townhouses. Es wurden Regeln für die Gartengestaltung erarbeitet, um dem hier beabsichtigten, kleinteilig strukturierten Bauen einen gestalterischen Rahmen zu geben, der die sonst angestrebte Geschlossenheit des Stadtbildes unterstützt. Ein vorgegebener Katalog ermöglicht eine individuelle Auswahl von Pflanzen, Bäumen und Hecken, die in dieses Bild passen. Für Vor- und Hofgarten ist jeweils nur ein Baum vorgesehen, um zu starke Verschattungen, auch auf dem Nachbargrundstück, zu vermeiden.

Die Hofgärten werden durch eine immer einseitig am Haus verlaufende, zwei Meter lange und zwei Meter hohe Mauer voneinander abgegrenzt, um die Intimität zu wahren. Daran schließt eine Einfriedung durch Hecken an. Hecken und Einzelbäume – entweder ein kleinkroniger Laubbaum oder ein hochstämmiger Obstbaum - bilden das Gartengerüst, das individuell weiter entwickelt werden kann.

Die Vorgärten erhalten am Bürgersteig einen Metallzaun, der auf einem Granitsockel steht. Die Maße wurden einheitlich festgelegt. Die Abgrenzungen zum Nachbarn bestehen aus Hecken. Mit den zur Auswahl stehenden Baumarten Felsenbirne, Weissdorn, Zierapfel und Eisenholzbaum wird eine bestimmte Distanz zum öffentlichen Straßenraum geschaffen.