Städtebau  

 

Archiv: Friedrichswerder - Planung

Falkoniergasse und Schinkelplatz


Ansicht Falkoniergasse
Ansicht Falkoniergasse; Architektengemeinschaft Graetz-Nöfer-Tyrra

Die städtebauliche Rekonstruktion des Bereichs nördlich der Werderstraße lässt dessen eindrucksvolle Räume um den Werderschen Markt und den Schinkelplatz wieder erlebbar werden. Kronprinzenpalais, die gerade fertiggestellte Kommandantur, Friedrichswerdersche Kirche und die wieder aufzubauende Bauakademie sind die tragenden räumlichen Elemente, die durch Neubauten auf dem historischen Stadtgrundriss ergänzt werden.

Im Bieterverfahren 2002 für das Grundstück "Falkoniergasse - An der Friedrichswerderschen Kirche" wurde der Entwurf der Architektengemeinschaft Graetz-Nöfer-Tyrra als städtebauliche Basis für die Bebauung ausgewählt. Danach entsteht westlich der Friedrichswerderschen Kirche ein Quartier mit Einzelhäusern, das sich an die historische Bebauung auf kleinteiliger Parzellierung anlehnt. Im Zentrum liegt die Falkoniergasse, eine attraktive Adresse für exklusive Läden und Restaurants. In den Obergeschossen befinden sich großzügige Wohnungen, deren begrünte Terrassen die urbane Bebauung bereichern.

Lageplan Falkoniergasse, Entwurf: Architektengemeinschaft Graetz-Nöfer-Tyrra
Lageplan Falkoniergasse, Entwurf: Architektengemeinschaft Graetz-Nöfer-Tyrra
  Städtebauliches Konzept, Perspektive, Herwarth+Holz
Städtebauliches Konzept, Perspektive, Herwarth+Holz

Das Bieterverfahren für die Bebauung des Schinkelplatzes ist in Vorbereitung. Auch hier werden Angebote zu Häusern mit individuell gestalteten Fassaden erwartet, die sich auf den historischen Stadtgrundriss beziehen. Mit höchstens fünf Geschossen soll die Bebauung noch unterhalb der Höhe der Bauakademie liegen. Die Friedrichswerdersche Kirche soll das Stadtbild dominieren. Wie einst soll die Prinzengasse quer durch die Bebauung verlaufen. Damit entspricht sie den funktionalen Anforderungen an den Städtebau, hier eine kurze Verbindung zwischen Friedrichswerderscher Kirche und dem Uferweg am Spreekanal zu ermöglichen.