Städtebau  

 

Erweiterung Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße

Vermittlungsverfahren


Erstes Vermittlungsgespräch im Juni 2011. Die Gespräche fanden im Besucherzentrum statt. Foto: Philipp Eder
Erstes Vermittlungsgespräch im Juni 2011. Die Gespräche fanden im Besucherzentrum statt.   Foto: Philipp Eder

Vermittlungsverfahren

Das Ergebnis der Städtebaulichen Studie im Jahr 2007 wurde mehrheitlich von den Anwohnern südlich des Postenwegs aufgrund der möglichen Gebäudehöhe und –tiefe kritisiert. Nachdem sich der Widerstand auch im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens widerspiegelte, wurde durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein Vermittlungsverfahren durchgeführt.

Ziel des Verfahrens war die Erarbeitung von Kompromissvorschlägen, die die unverzichtbaren Kernforderungen der Anlieger und des Landes Berlin berücksichtigen. Dazu wurden am 23. und 25. Juni 2011 zwei öffentliche Diskussionsveranstaltungen durchgeführt. Nach der Überarbeitung des städtebaulichen Konzeptes wurden blockbezogene Erörterungsveranstaltungen für die Bereiche nördlich der Kremmener Straße und nördlich der Schönholzer Straße durchgeführt. Am 11. Februar 2012 wurde das Vermittlungsverfahren mit der Formulierung von Handlungsvorschlägen abgeschlossen. Diese sehen eine teilweise Reduzierung der baulichen Höhe von sieben auf sechs bzw. von sieben auf fünf Geschosse sowie eine Änderung der Staffelung der Mäander vor. Diese Anpassungen finden ihren Niederschlag auch in den Bebauungsplänen 1-40ba und 1-40bba.

Visualisierungen aus dem Vermittlungsverfahren 2011/12

Als Ergebnis des Vermittlungsverfahrens wurden im Erweiterten Bereich die geplanten Gebäude­höhen besonders zur Südseite hin reduziert. In der Gegenüberstellung der Bebauungs­varianten von vor und nach dem Vermittlungsverfahren wird dies deutlich.

Blick von der Brunnenstraße in den Postenweg (Erweiterter Bereich) mit geplanter Bebauung als Ergebnis des Vermittlungsverfahrens (Februar 2012); Visualisierung: Philipp Eder
Blick von der Brunnenstraße in den Postenweg (Erweiterter Bereich) mit geplanter Bebauung als Ergebnis des Vermittlungsverfahrens (Februar 2012)
Blick in den Postenweg bei der Schwedter Straße mit geplanter Bebauung als Ergebnis des Vermittlungsverfahrens (Februar 2012); Visualisierung: Philipp Eder
Blick in den Postenweg bei der Schwedter Straße mit geplanter Bebauung als Ergebnis des Vermittlungsverfahrens (Februar 2012)