Städtebau  

 

Erweiterung Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße

Der Wettbewerb für die Mauergedenkstätte (2007)


Darstellung des Mauer-Gedenkstättenkonzepts vom prämierten Entwurf, 2009; Quelle: sinai
Gedenkstättenkonzept des Preisträgers, 2009   Quelle: sinai
Gedenkstättenkonzept des Preisträgers, 2009 als PDF-Plan (pdf; 2,57 MB)
Mit der Wettbewerbsdurchführung wurde das Referat IID der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragt. Die Auslobung für den offenen Realisierungswettbewerb für Hochbau, Freiraum und Ausstellung wurde den Wettbewerbsteilnehmern im Juli 2007 zur Verfügung gestellt. Auslober war das Land Berlin, die Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten sowie der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Bauherr war die damals in Gründung befindliche Stiftung Berliner Mauer in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der Grün Berlin Park und Garten GmbH.

Wettbewerbsaufgabe

Aufgabe dieses Wettbewerbs war der Neubau eines Informationspavillons und die Gestaltung des Kernbereichs der erweiterten Gedenkstätte, der vollständig von Bebauung freigehalten wird, als Open-Air-Ausstellung der Gedenkstätte. Wichtiges Element darin ist das namentliche Gedenken an die Opfer. Im anschließenden erweiterten Bereich der Gedenkstätte sollen Teilflächen gestaltet und der vorhandene ehemalige Postenweg, ebenfalls als Teil der Open-Air-Ausstellung, dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht werden.

Verfahren und Ergebnis

Der Wettbewerb wurde entsprechend der Richtlinien für Wettbewerbe GWR 1995 in der Fassung vom 22.12.2003 durchgeführt. Teilnehmen konnten Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Landschafts­architekten und Ausstellungs­gestaltern. Die Wettbewerbsarbeiten mussten innerhalb von etwa drei Monaten Bearbeitungszeit abgegeben werden; anschließend fand die Vorprüfung statt.
Das 1. Preisgericht fand am 20.11.2007 statt. Zum Preisgericht gehörten u.a. Architekten, Vertreter des Landes Berlin, Landschaftsarchitekten und Designer. In dieser Sitzung wurden 13 Arbeiten ausgewählt, die einer vertiefenden Prüfung unterzogen wurden. Bei der 2. Preisgerichtssitzung am 12.12.2007 wurde einstimmig empfohlen, eine der Arbeiten als Grundlage für die weitere Bearbeitung auszuwählen.

Visualisierung 1.Preis: Blick von der Bergstraße auf das Besucherzentrum und die Gedenkstätte; Quelle: sinai
Visualisierung 1.Preis: Blick von der Bergstraße auf das Besucherzentrum und die Gedenkstätte   Quelle: sinai

Preisträger des Realisierungswettbewerb sind sinai.Faust.Schroll.Schwarz, Berlin; Mola Winkelmüller Architekten, Berlin; ON architektur, Berlin.  mehr