Städtebau  

 

Erweiterung Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße

Planungsgeschichte seit 1989


Seit dem Mauerfall im Jahr 1989 gab es für den Bereich Bernauer Straße bereits mehrere städtebauliche Planungen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten. Sie werden in den Unterpunkten dieses Kapitels beschrieben.

Mit der baldigen Festsetzung der noch in Bearbeitung befindlichen Bebauungspläne 1-40a, 1-40ba und 1-40bba wird die Planung für den Erweiterten Bereich der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße abgeschlossen sein. Der Baufortschritt wird im Kapitel „Realisierung” gezeigt.

Planungsbeteiligte

Am Planungsprozess zur Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße waren und sind zahlreiche Einrichtungen beteiligt:

Stiftung Berliner Mauer (gegründet 2008; Träger der Gedenkstätte Berliner Mauer)
Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten (verantwortlich für die gesamte Gedenkstättenplanung auf Landesebene)   mit
Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien (verantwortlich für die Planung im Kernbereich auf Bundesebene)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Bearbeitung der B-Pläne, Projektsteuerung Freiraumgestaltung, Durchführung des städtebaulichen Gutachterverfahrens, Belange des Denkmalschutzes)
Liegenschaftsfonds und DSK (Durchführung der Grundstücksankäufe für die Stiftung Berliner Mauer)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Verkauf von Grundstücken an die Stiftung Berliner Mauer
Mola Winkelmüller Architekten, Berlin sowie Sinai - Faust.Scholl.Schwarz., AW Faust, Berlin Landschaftsarchitektur und ON architektur, Christian Fuchs, Berlin (Realisierungswettbewerb für Hochbau, Freiraum und Ausstellung)
Grün-Berlin-GmbH (Durchführung / Realisierung der Open-Air-Ausstellung)
GSW (Büro Georg-Scheel-Wetzel) Architekten, Berlin (städtebauliches Gutachterverfahren für private Bauvorhaben im Erweiterten Bereich, 2007)
Gestaltungsbeirat (Beratungsforum für die Planung im Erweiterten Bereich)