Städtebau  

 

Alexanderplatz

Hofbräu Berlin


Zwischennutzung des früheren Mehrzweckgebäudes Karl-Liebknecht-Straße 30 durch die Gaststätte "Hofbräu Berlin"

"Hofbräu Berlin". Fassade zur Karl-Liebknecht-Straße, August 2013
"Hofbräu Berlin". Fassade zur Karl-Liebknecht-Straße, August 2013

Zwischennutzung des ehemaligen Mehrzweckgebäudes als Gaststätte

Auf der Baufläche A9 befindet sich nördlich des Bürogebäudes "Haus der Elektroindustrie" auf quadratischer Grundfläche ein zweigeschossiges Gebäude, das bis zur Wende die Mittagsversorgung der umliegenden Nutzer sicherte.
Das Gebäude wurde zu DDR-Zeiten gebaut. Die Haupterschließung erfolgt über die Karl-Liebknecht-Straße.

Nach der Wiedervereinigung bis zum Jahr 2009 wurde das Gebäude von der Handelskette Innova als Verkaufsfiliale genutzt. Danach stand es leer und drohte, sich zu einem städtebaulichen Missstand zu entwickeln. Da eine Umnutzung den städtebaulichen Zielen und Festsetzungen des Bebauungsplans I-B4ca widersprach, erteilte das Land Berlin 2011 eine auf 10 Jahre befristete Baugenehmigung. Für diesen Zeitraum wird das Gebäude von der Bayerische Wirtshaus Berlin GmbH als Gaststätte mit dem Namen „Hofbräu Berlin” genutzt. Mit 2.000 Plätzen ist es das größte Restaurant in Berlin.
Die städtebauliche Entwicklung des Bereichs wird 2015 Gegenstand des Workshopverfahrens sein.

Projektentwickler:
TLG Immobilien GmbH
Architekt:
Architekturbüro nps tchoban voss GmbH & Co. KG
Baublock:
A 9
Nutzung:
Zwischennutzung als Gaststätte "Hofbräu Berlin"


Link



"Hofbräu Berlin", August 2013
"Hofbräu Berlin", August 2013

Zweistöckiges Geschäftshaus auf Baublock A9, September 2010
Zweistöckiges Geschäfts­haus auf Baublock A9,
September 2010