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Leitlinien für die City West

Stärken und Schwächen der City West (SWOT-Analyse)


Vom Juni bis November 2007 wurden – als Vorarbeit für die Arbeit an den Leitlinien – die Stärken und Schwächen der City West analysiert. Ziel dieser SWOT-Analyse war es, Handlungsempfehlungen und eine Kommunikationsstrategie für die City West zu erarbeiten.


Die Untersuchung erfasste die City West in ihrer ganzen Komplexität und Vielfalt, arbeitete ihre Potenziale und Stärken heraus und bewertete sie. Der Einzelhandel nahm dabei eine wichtige Rolle ein, wiewohl auch die anderen zentrentragenden Funktionen wie Dienstleistung, Kultur/Freizeit, Gastronomie, Hotel, Wohnen, Wissenschaft oder der Messebereich betrachtet wurden.

Aufgaben

  • Charakterisierung und Darstellung wesentlicher soziodemografischer Merkmale
  • Analyse und Bewertung der Einzelhandelsstrukturen
  • Analyse und Beurteilung von Infrastruktur, Verkehr und Erreichbarkeit
  • Bewertung der städtebaulichen Qualitäten (Aufenthaltsqualität, Erscheinungsbild etc.)
  • Aufnahme und Analyse der ergänzenden Zentrumsnutzungen (Gastronomie, Kultur, Wohnen, Dienstleistungen, Hotel)
  • Positionierung der City-West im Vergleich zu konkurrierenden Zentren in Berlin wie zum Beispiel der Steglitzer Schlossstraße
  • Vergleich mit den Innenstädten von Hamburg und München (als Beispiele deutscher Großstädte)
  • Analyse und Bewertung der Marketing- und Kommunikationsaktivitäten zur City West
  • Passantenzählung an verschiedenen Standorten der Tauentzienstraße und des Kurfürstendamms (beide Straßenseiten und ausgewählte Seitenstraßen wie Joachimstaler oder Fasanenstraße) zur Darstellung der unterschiedlichen Lagequalitäten in Tagesgangkurven
  • Passantenbefragungen (mindestens 500 Interviews) um fundierte Informationen zu Kopplungseffekten und zu den (auch städtebaulichen) Qualitäten der City-West zu erhalten
  • Durchführung von mindestens zwei Workshops/Veranstaltungen und fünf bis sieben Abstimmungsgesprächen

Methodik

Für die SWOT-Analyse untersuchte das Büro für Stadt- und Regionalplanung Baasner, Möller & Langwald alle zentrentragenden Nutzungen (Einzelhandel, Wohnen, Kultur-/Freizeitangebote, Büro- und Hotelmarkt etc.) als auch die städtebaulichen Aspekte, bewertete sie und leitete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung ab.
Das Büro Konsalt, Gesellschaft für Stadt- und Regionalanalysen und Projektentwicklung mbH analysierte parallel die vorhandenen Kommunikationsstrukturen und erarbeitete eine Kommunikationsstrategie.
Arbeitsschritte auf unterschiedlichen Ebenen bereitetet die Analyse vor. Neben der Auswertung statistischer und sonstiger zugänglicher Informationen und Daten wurden zahlreiche Experten- und Arbeitsgespräche sowie eine Passantenbefragung und ein Workshop mit den beteiligten Akteuren durchgeführt.
Untersuchungsgebiet war die City West in der vom Senat im Mai 2007 festgelegten Abgrenzung. Abhängig von der jeweiligen analysierten Nutzung wurde sektoral auch eine engere oder weitere räumliche Abgrenzung gewählt.
Karte der Planwerke mit Fokus auf die City West

Glossar

SWOT steht als Kürzel für „Strength, Weakness, Opportu­nity, Threat“ – auf deutsch also sinn­gemäß für: Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken.