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Leitlinien für die City West

Campus Charlottenburg


Es ist ein positives Ergebnis aus dem Projekt NAVI BC, dass die Universitäten in der City West mit weiteren Partnern ein gemeinsames Standort-Marketing unter der Dachmarke "Campus Charlottenburg" betreiben.

Studenten an der TU Berlin
Studenten an der TU Berlin
© Pressestelle der TU Berlin / Ulrich Dahl

NAVI BC

In der Gegend um die Technische Universität, die Universität der Künste und die Forschungseinrichtungen im Spreebogen konzentrieren sich wichtige Voraussetzungen, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Das räumliche Miteinander von Hochschulen und Forschung, ein günstiges Gründerklima, innovative Milieus und urbane Lebensqualität bilden zusammen ein Klima, in dem jene kreativen Leistungen wachsen können, die Unternehmenserfolge ermöglichen. Damit die gewünschten Effekte eintreten und Innovationen gefördert werden, muss man die Voraussetzungen allerdings koordinieren und ausrichten. Das war die Aufgabe von NAVI BC, was für "Nachhaltige Vitalisierung des kreativen Quartiers um den Campus Berlin Charlottenburg" steht. Mit dem Projekt beabsichtigte das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, das Gebiet um den Campus Charlottenburg zum innerstädtischen Wachstumskern zu entwickeln.

Aufgabe

Die verstärkte Interaktion von Wissenschaft und Wirtschaft soll dafür Impulse schaffen. Geplant sind eine bessere Verknüpfung mit der lokalen und regionalen Wirtschaft, die Unterstützung von Gründungsinitiativen und die Ansiedlung wissenschaftsnaher Spin-Offs. Der Masterplan für den Campus der Universitäten in der City West bildet eine wesentliche Grundlage dieser wirtschaftsdienlichen Maßnahme.
Auf Basis einer umfassenden Bestandsaufnahme soll das Projekt Strategien für die Kooperation der Beteiligten aufzeigen, private Mittel und Ressourcen mobilisieren und die Bedingungen für die Schaffung von Baurecht verbessern. Der Bezirk will zudem die Binnenkommunikation, das Standortmarketing und -management bei Außendarstellung, Vermarktung, Unternehmensansiedlungen und Gründungsoffensiven verbessern.

Entwicklungsplanung

Die Adlershof Projekt GmbH hat in Kooperation mit der Technischen Universität und der Universität der Künste Mitte 2009 eine Entwicklungsplanung vorgelegt. Dazu wurden unter anderem die vorliegenden gemeindlichen Planungen gesichtet und abgeglichen, wichtige Grundstückseigentümer und Gewerbetreibende zu ihren Zukunftsplänen befragt, Nutzungspotenziale ungenutzter Gebäude und Grundstücke eruiert und Möglichkeiten für den Aufbau von Gründerzentren untersucht.

Handlungsfelder

Das Projekt verfolgt derzeit fünf Handlungsfelder, um das Quartier zu stärken:
  • Standortfokus/Ansiedlung
  • Hybrid-Programm
  • Gründungs- und Kooperationszentrum
  • Immobilienprogramm
  • Markenbildung