Planen  

 

Leitlinien für die City West

Great Berlin Wheel


Das 175 Meter hohe Aussichtsrad soll ein besonderer touristischer Anziehungspunkt in der City West werden und das dominante Projekt im City Quartier zwischen Campus und Bahnhof Zoo bilden. Fragen der Einbindung in den städtebaulichen Kontext und der verkehrlichen Einbindung hatten hier ein besonderes Gewicht.

Visualisierung des aktuellen Entwurfs für das Aussichtsrad; © Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG
Visualisierung des aktuellen Entwurfs für das Aussichtsrad
Planung Abflughalle: Büro Augustin und Frank; © Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG


Architektur

Das Rad selbst entsteht als transparente Stahlkonstruktion. Es soll einen Durchmesser von 175 Metern haben und 28 Kapseln tragen, von denen jede Platz für 40 Gäste bietet.

Das Sockelgebäude wird aus Kostengründen in einem vereinfachten Entwurf des Architekturbüros Augustin & Frank realisiert. Hier befinden sich neben Souvenirshops und Restaurants die langen Ein- und Ausstiegsrampen. Die Geschwindigkeit der Kapseln beträgt 25-28 cm pro Sekunde, so dass die Gäste in Ruhe und ohne Abbremsung des Aussichtsrades die Kapseln betreten und verlassen können.


Neuer Wirtschaftshof für den Zoo

Als vorbereitende Maßnahme wurde der Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens bereits auf das nicht mehr benötigte Gelände der ehemaligen Zoogärtnerei verlegt. Der Neubau des Wirtschaftsgebäudes nach einem Entwurf der Schmucker und Partner Planungsgesellschaft mit Eschebach + Zander Architekten ging Ende Oktober 2008 in Betrieb.

Genehmigungsverfahren

Das Bezirksamt Mitte hat für die Realisierung des Rads den vorhabenbezogenenen Bebauungsplan 1–44 VE aufgestellt. Eine vom Bezirksamt Mitte geleitete Steuerungsrunde begleitete das Verfahren. Im Herbst 2007 verabschiedeten die Gremien des Bezirks den Bauleitplan.Im Oktober 2007 sind die Genehmigungen erteilt worden, die für das Vorhaben nötig sind. änderungen an der Planung machten indes Nachtragsgenehmigungen erforderlich, über die in 2009 entschieden wurde.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat in einem Rahmenplan bestätigt, dass das Aussichtsrad städtebaulich mit den Zielen des Planwerks Innenstadt vereinbar ist. Die größten Probleme lagen ohnehin im Bereich des Verkehrs. Ein Verkehrsgutachten hat diese Bedenken ausgeräumt. Die Ergebnisse sind in die Bauleitplanung und in einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor eingeflossen.
Mit Inbetriebnahme des Aussichtsrades werden die Verkehrsabläufe evaluiert und – falls nötig – weitere verkehrslenkende Maßnahmen ergriffen.
Karte der Planwerke mit Fokus auf die City West