Planen  

 

Leitlinien für die City West

Bisherige Planungen


Berlins westliche Innenstadt ist in Sachen Planung kein unbeschriebenes Blatt. Studien, Rahmenpläne und Gutachten haben sich in den letzten Jahren diesem Bereich gewidmet – aus unterschiedlichem planerischen Blickwinkel und zu unterschiedlichem Zweck, beauftragt vom Senat und von den Bezirken. Das mit den Leitlinien formulierte Leitbild baut auf den Aussagen und Inhalten dieser Vorarbeiten auf.


Stadtentwicklungsplanungen


Stadtentwicklungsplan (StEP) Zentren 2020

2005 erarbeitet von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Der StEP Zentren 2020 charakterisiert die City West als einen der beiden bedeutendsten Zentrumsbereiche der Stadt. Notwendige Strategien zur Profilierung Berlins als Einkaufsstadt sollen sich auf die innere Stadt und hier vor allem auf die City West und die Historische Mitte konzentrieren.

Bürostandort Berlin - Strukturen und Perspektiven bis 2010

2001 erarbeitet von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
In Bestandsaufnahme und Prognose bestätigt der Bericht Bürostandort Berlin : Die City West ist einer der wichtigsten Bürostandorte Berlins. Neben Berechnungen zu den möglichen Zuwächsen zeigt der Bericht, welche Teilflächen der City West besonderes Potenzial für die Weiterentwicklung des Dienstleistungsstandortes bieten.

Bereichsentwicklungsplanung

Bereichsentwicklungspläne (BEP) sind ein wichtiges Planungsinstrument der Bezirke. Sie vermitteln zwischen der übergeordneten und der kleinräumigen Planungsebene. In der Berliner Planungssystematik stehen BEP damit zwischen dem gesamtstädtischen Flächennutzungsplan (FNP) und den auf Teilbereiche bezogenen Bebauungsplänen (BPlan).

Städtebauliche Planungen


Planwerk Innenstadt

1996-99 erarbeitet von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie mit Manfred Ortner / Fritz Neumeyer und Bernd Albers / Dieter Hofmann-Axthelm

Der Berliner Senat hat am 18. Mai 1999 das Planwerk Innenstadt als städtebauliches Leitbild beschlossen. Seit der Bestätigung durch das Abgeordnetenhaus vom 27. Mai 1999 ist es als bezirksübergreifende Planungsvorgabe verbindlich. Für einzelne Bereiche wurden die Inhalte 1997/1998 in acht Planungswerkstätten vertieft. Von diesen liegen zwei in der City West: der Bereich Breitscheidplatz (mit Hardenbergplatz) und der Bereich Lietzenburgerstraße (östliches Ende mit der Straße An der Urania). Ziele des Planwerks Innenstadt im Bereich der City West sind:
  • die Straße des 17. Juni als Bestandteil des Campus der Technischen Universität umgestalten
  • Parkplätze zu öffentlichen Grünflächen rückbauen
  • neue Verknüpfungen in Form von Wegeachsen schaffen
  • den Straßenraum reduzieren
  • Im Norden eine Brücke schlagen zur „Spreestadt Charlottenburg”
  • eine Verbindungsachse entlang der Stadtbahn schaffen

Breitscheidplatz – Verträglichkeitsstudie zum Platz und seiner Umgebung

1998 beauftragt von der Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr,
erarbeitet von Christoph Mäckler und Wolfgang Schäche

Die Studie lotete das Potenzial für neue Hochhäuser am Breitscheidplatz aus und untersuchte, wie sie sich auf den Platz und die anliegenden Gebäude und Straßenräume auswirken.

Workshop City-West

1995 beauftragt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie
durchgeführt und bearbeitet von Achatzi Architekten (und anderen)

Wichtige Forderungen und Ergebnisse dieses Workshops:
  • Eine breite Promenade soll als Brückenschlag östlich und eine schmale Straße als Verbindungsachse westlich der Stadtbahn dienen.
  • Die Hertzallee soll ausgestaltet und hochschulinterne Freiflächen sollen öffentlich zugänglich werden.
  • Der „Dreizack” Hardenbergstraße / Hertzallee / Straße des 17. Juni bildet ein städtisches Verdichtungsgebiet.
  • Blockkanten sollen urban ausgebildet werden.
  • Flächenextensive Nutzungen sollen reduziert werden.

Charlottenburger City – Leitlinien

1992 beauftragt vom Bezirksamt Charlottenburg
bearbeitet durch die Abteilung Bau- und Wohnungswesen des Bezirksamts in Kooperation mit der Planergemeinschaft Dubach-Kohlbrenner und argus / FGS

Charlottenburg Morgen;
Tendenzen und Leitlinien für die bauliche Entwicklung

1992 beauftragt vom Bezirksamt Charlottenburg - Bau- und Wohnungswesen

Die Plätze am Kurfürstendamm

1985 beauftragt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie

Lineares Regelwerk Kurfürstendamm

1984 beauftragt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie
bearbeitet unter Koordination von Bernd Faskel

Das Regelwerk legte für den Kurfürstendamm und seine Plätze einen einheitlichen Gestaltungsrahmen fest, der bis heute gilt. Es umfasst zehn Grundsätze sowie Ziele und Regelungen zu den Gestaltungs- und Gliederungselementen im öffentlichen Raum. Für die Plätze wurde das Regelwerk in eigenen Gestaltungskonzepten im Jahr darauf weiterentwickelt (siehe oben). Das Regelwerk war nie als Gesamtmaßnahme konzipiert. Es wird stattdessen konsequent im Zuge baulicher Maßnahmen angewendet, und ist deshalb auch noch nicht an allen Orten umgesetzt.
Karte der Planwerke mit Fokus auf die City West