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Stadtentwicklungsplan (StEP) Zentren

Inhalt


Schloßstraße, Steglitz; Foto: Till Budde
Schloßstraße, Steglitz; Foto: Till Budde

Lebendige städtische Zentren sind für die Metropole Berlin wichtig: als Faktor für den Tourismus und als Identifikationsorte für die Menschen, die in Berlin leben. Der demografische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel zeigt sich in den Zentren mit all seinen Chancen und Herausforderungen.

Die vorrangigen stadtentwicklungsplanerischen Ziele, die mit dem StEP Zentren 3 verfolgt werden, sind die
  • Erhaltung und Stärkung der städtischen Zentren,
  • Sicherung einer flächendeckenden und wohnungsnahen Grundversorgung im gesamten Stadtgebiet sowie
  • stadt- und zentrenverträgliche Integration großflächiger Einzelhandelseinrichtungen.

Nahversorgungssortimente wie Lebensmittel sind wohnungsnah zu sichern und zu entwickeln. Angebote wie Bekleidung, Bücher und Haushaltswaren sind als zentrenrelevante Sortimente in den städtischen Zentren zu halten und an diesen Orten mit neuen Entwicklungsperspektiven zu versehen. Fachmärkte wie Möbelhäuser, Bau- und Gartenmärkte mit nicht-zentrenrelevanten Sortimenten, die sich aufgrund ihrer Flächenansprüche vielfach nicht in die städtischen Zentren integrieren lassen, sind auf Komplementärstandorte zu lenken.

Die Steuerung im Sinne des Stadtentwicklungsplans Zentren 3 erfolgt über ein dreistufiges System von Zielen, Leitlinien und Steuerungsgrundsätzen. Die Ziele beschreiben die übergeordneten Intentionen, die Leitlinien verdeutlichen, wie die Ziele umgesetzt werden sollen und die Steuerungsgrundsätze konkretisieren diese Umsetzung.

Ziele


Folgende Ziele werden definiert:
  1. Berlin als Metropole stärken
  2. Polyzentralität sichern und entwickeln
  3. Funktionsmischung in den Zentren stärken
  4. Quantitäten steuern, um Qualitäten zu steigern
  5. Nahversorgung sichern
  6. Großflächige Einzelhandelseinrichtungen stadtverträglich integrieren

Hinweis

Fachgespräch Einzelhandel
Anfang des Jahres wurde ein Fach­ge­spräch zur Berliner Einzel­handels­ent­wick­lung durchgeführt, zu dem insbesondere die Stadt­planungs­ämter der Bezirke sowie weitere Fachleute eingeladen waren.