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Stadtentwicklungsplan (StEP) Zentren

Geschäftsgebäude urban und gemischt genutzt gestalten


Mehrgeschossig und multifunktional: Geschäftsgebäude mit Wohnraum in den oberen Geschossen; Foto: Spath + Nagel
Mehrgeschossig und multifunktional: Geschäftsgebäude mit Wohnraum in den oberen Geschossen
Foto: Spath + Nagel

Bei der Planung neuer Handelsimmobilien stellen Projektentwickler und Unternehmen oftmals die Anforderungen des Handels in den Vordergrund. In der Folge entstehen vielfach monofunktionale, eingeschossige Typenbauten, die wertvolle Grundstückspotenziale ungenutzt lassen.

Ziel des Berliner Senats ist es, die gewachsenen Geschäftsstraßen und Zentren durch städtebaulich qualitätvolle und gemischt genutzte Projekte zu stärken. Dabei schafft eine mehrgeschossige Bauweise oberhalb der Läden Raum für weitere gewerbliche Nutzungen und für neue Wohnungen. Beispielsweise lassen sich auf einem Grundstück eines modernen Supermarktes zusätzlich etwa 50 bis 100 Wohnungen realisieren.

Gute Beispiele aus Berlin und anderen Städten zeigen, dass solche multifunktionalen und mehrgeschossigen Lösungen die Anforderungen der Handelsnutzungen erfüllen und zugleich einen städtebaulichen Mehrwert für ihren Standort generieren.

Neben einer frühzeitigen Abstimmung der Vorhabenträger mit den Genehmigungsbehörden ist die Kenntnis über gelungene und praktikable Details hilfreich. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat solche Praxisideen und überzeugende Projektbeispiele in einer Internet-Broschüre (pdf; 14 MB) zusammengefasst. Sie soll alle Projektbeteiligten – vom Handel über die Immobilienwirtschaft und die Architektenschaft bis hin zu den Planungs- und Genehmigungs­behörden – ermutigen, standortbezogen individuelle Geschäftshäuser mit einem Mehrwert für die wachsende Stadt umzusetzen.

Auf Einladung von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher fand Anfang Juni 2017 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen der erste „Supermarktgipfel“ statt. Bei diesem Expertenhearing kamen Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittel-Filialunternehmen, des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, der IHK Berlin, der Bezirke, der Immobilienentwicklung sowie der Wohnungswirtschaft zusammen, um über Konzepte zu diskutieren, mit denen insbesondere Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten realisiert werden kann. Hierzu liegt nunmehr die Dokumentation der Ergebnisse (pdf; 2 MB) vor.

Download

Dokumentation Supermarktgipfel am 7. Juni 2017
Broschüre (pdf; 2 MB)
Multifunktionale Geschäfts­gebäude
Einzelhandel in urbaner Mischung und Dichte