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Stadtentwicklungsplan (StEP) Zentren

Fachmarktkonzept


Fachmarktagglomeration Alboinstraße, Schöneberg; Foto:  Claudia Gil
Fachmarktagglomeration Alboinstraße, Schöneberg; Foto: Claudia Gil

Am 05.11.2013 hat der Senat das Fachmarktkonzept Berlin beschlossen. Es dient als branchen-spezifische Vertiefung des StEP Zentren 3 und nimmt die Standortanforderungen und die stadtplanerischen Handlungsbedarfe insbesondere für Möbelhäuser sowie Bau- und Gartenmärkte in den Blick.

Die zugrunde liegende Analyse zeigt, dass für solche flächenintensiven Fachmarktsortimente in Berlin weiterhin Ansiedlungsbedarf und auch Ansiedlungsinteresse besteht.

Potenziell lösen Einzelhandels-Großvorhaben wie Möbelhäuser und Baumärkte stadtstrukturell nachteilige Auswirkungen z. B. auf das Einzelhandelsangebot in den städtischen Zentren, den Verkehr und die Stadtgestalt aus. Damit eine Ansiedlung von Möbelhäusern und Baumärkten stadt- und zentrenverträglich geschehen kann, enthält das Fachmarktkonzept Berlin stadtplanerische Empfehlungen insbesondere für die Bauleitplanung. Zu diesen Empfehlungen zählt z. B., dass der Umfang der zentrentypischen Randsortimente in Fachmärkten der Vorgabe des Landesentwicklungsplans Berlin-Brandenburg entspricht und dass die Ansiedlungsstandorte gut mit dem ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) erreichbar sein sollen.

Das Fachmarktkonzept wurde in enger Abstimmung mit den Bezirksverwaltungen, der Gemeinsamen Landesplanung, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, der Industrie- und Handelskammer Berlin sowie dem Handelsverband Berlin-Brandenburg erarbeitet. Das Konzept ist primär an die für Stadtentwicklung zuständigen Fachabteilungen des Senats sowie der Berliner Bezirke adressiert.