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Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen

Einführung


Luftbild Neukölln-Nord; Foto: Dirk Laubner
Luftbild Neukölln-Nord
Foto: Dirk Laubner

Wozu braucht Berlin einen Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen und was ist das?

Im Berliner Ausführungsgesetz zum Baugesetzbuch (AGBauGB) wird die Aufgabe eines Stadtentwicklungsplans definiert: "Stadtentwicklungspläne werden für die räumliche Entwicklung des gesamten Stadtgebietes erarbeitet. In ihnen werden Maßnahmearten, -räume und gegebenenfalls zeitliche Stufungen dargestellt ... Stadtentwicklungsplanung hat grundsätzlich Empfehlungscharakter für alle an der Planung beteiligten Stellen. Stadtentwicklungspläne sind Grundlagen für alle weiteren Planungen."

Durch den geringen Wohnungsneubau in den letzten zehn Jahren einerseits und den unerwartet hohen Zuzug, vor allem in den letzten drei Jahren seit 2011 andererseits ist auf dem Berliner Wohnungsmarkt eine neue Situation eingetreten, die die Aufstellung eines neuen Stadtentwicklungsplans Wohnen erfordert. Er soll der Wegweiser sein für die Entwicklung des Wohnungsmarktes in den kommenden 10 bis 15 Jahren.

Mit dem Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen ist die Planungsgrundlage für die Neubau- und Bestandsentwicklung von Wohnungen in Berlin bis zum Jahre 2025 gelegt. Er benennt die raumbezogenen wohnungspolitischen Leitbilder, Ziele, Instrumente und Maßnahmen für den geplanten Neubau von Wohnungen und für die Bestandentwicklung von Wohnungen. Er zeigt die größeren Flächenpotentiale in der Stadt, auf denen Wohnungsneubau stattfinden kann, trifft Aussagen zum erforderlichen Umfang des Wohnungsneubaus und zu seiner Verteilung in der Stadt. Der StEP Wohnen ist Grundlage für alle weiteren wohnungsbezogenen Planungen in der Stadt.