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Thematische Planung - Entwicklung der Berliner Wasserlagen
Kreuzberger und Friedrichshainer Spreeufer
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Blick von Südosten,
im Vordergrund die Elsenbrücke,
links die Treptowers,
rechts der Osthafen auf Friedrichshainer Seite
Foto: urbanPR |
Image
Städtebauliches Strukturmodell
Zielplan
Der Spreeraum Friedrichshain-Kreuzberg erhält seine besondere Bedeutung aus der Nähe zur historischen Mitte und seiner Rolle bei der Zusammenführung der beiden Stadthälften. Ehemals trennende Elemente wie die Berliner Mauer zusammen mit der hier besonders breiten Spree werden zum Anziehungspunkt und zur Attraktion des Ortes. Die East-Side-Gallery als Touristenmagnet, die Treptowers als markante neue Silhouette im Blickfeld der historischen Oberbaumbrücke, Medienunternehmen und die Szenetreffs in ehemaligen Speicher- und Gewerbegebäuden sind sichtbare Zeichen eines vielfältigen Aufbruchs.
Konkrete Ansiedlungsvorhaben wie die ver.di-Zentrale und das Pumpwerk sind bereits realisiert. Für die O2 World Arena mit einem städtischen Quartier am Ostbahnhof war die Gundsteinlegung am 13. September 2006. Projekte wie das Medien-Kompetenzzentrum (media-spree), das Ostbahnhof-Areal und Projekte am Osthafen müssen sich am Immobilienmarkt durchsetzen. Um diese prägnante Waterfront aus historischen Speichergebäuden und attraktiven Neubauten ins rechte Licht zu setzen, müssen öffentliche Räume mit Straßen, Plätzen und Zugängen zum Wasser aufgewertet, Uferwege geöffnet und die Querungsmöglichkeiten der Spree mit neuen Brücken verbessert werden.
Für die Umsetzungsstrategie zeigen Clubszene und Neuansiedlungen aus der Musikbranche beispielhaft, wie sich auf brachgefallenen Flächen vitale Stadtkultur etablieren kann. Um die mittel- bis langfristige Gesamtentwicklung zu steuern, sind die Spielräume für kontrollierte Zwischennutzungen auszuschöpfen. In konzertierter Aktion mit privaten Projekten müssen extensive Gewerbe- und Hafennutzungen verlagert, neue Brücken geschlagen und Altlasten beseitigt werden.
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