Thematische Planung - Entwicklung der Berliner Wasserlagen
Die neuen Räume
Auf vier neue Räume soll sich Berlin in den nächsten 15-20 Jahren für seine Profilierung als Wassermetropole konzentrieren.
Die gemeinsamen Merkmale der 4 neuen Räume sind:
- gesamtstädtische Bedeutung,
- Eignung für zukunftsfähige Nutzungen,
- strategische Funktion zur Gebietsaufwertung,
- Anschubeffekt über Schlüsselinvestitionen,
- Eignung für Transformations- und Stufenkonzepte,
- Eignung für Selbstnutzer und Baugenossenschaften.
Die Räume sind überwiegend historische Gewerbe- oder Industrieorte mit hohem Transformationsbedarf; jeder der Räume besitzt einen eigenen unverwechselbaren Charakter. Sie erfordern jeweils eine spezifische Umstrukturierungsstrategie. Der WEP gibt den Entwicklungsrahmen vor; die Umsetzung wird von Investoren und Nutzern mit der Verwaltung unter Einbeziehung vorhandener lokaler Netzwerke gesteuert.
Aussichtsbalkon am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal
Der Raum Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal/ Nordhafen ist aufgrund der geringen Kanalbreite eine lineare Wasserlage, die durch attraktiv gestaltete Uferfreiräume gestärkt wird. Der Raum steht beispielhaft für Gebiete, deren Entwicklung durch Großvorhaben im Umfeld (hier Regierungsviertel und Zentralbahnhof ) angestoßen und in ihrer Ausprägung bestimmt werden. mehr
Oberbaumbrücke mit sanierten Spreespeichern
Das Kreuzberger und Friedrichshainer Spreeufer ist Beispiel für eine zentrumsnahe "Hafen- und Speicherstadt" mit gründerzeitlich geprägten Uferrändern, Umschlagplätzen und denkmalgeschützten Speichergebäuden. Der mögliche Imagewert eines solchen Standortes wird am Beispiel anderer Speicherstädte wie etwa Hamburg deutlich. mehr
Neugestaltete Grünanlage in Oberschöneweide
Der Raum Schöneweide ist Exempel für dichtes historisches Nebeneinander von Wohnen und Gewerbe. Die Verjüngung erfolgt über die städtische Aneignung von Industriebrachen und Öffnung des Spreeufers. Dies geschieht durch die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und deren Vernetzung innerhalb der "Stadt des Wissens" (geplante Ansiedlung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin). mehr
Spreemündung in die Havel
Die Spreemündung mit der Halbinsel Sophienwerder ist der Typus einer in Jahrhunderten überformten Flusslandschaft, geprägt durch Altstadt Spandau, Zitadelle, Gewerbe und Industrie des 19. und 20. Jahrhunderts. Der stabile Industriekern wird modernisiert. Die der Altstadt zugewandten Flächen werden urban ausgeprägt und werten mit dem Uferpark das Spandauer Zentrum auf. mehr
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