Thematische Planung - Entwicklung der Berliner Wasserlagen
Die Vielfalt der Räume - das Blaue Kapital der Stadtentwicklung
Abgrenzung des Schwerpunktraumes
Berlin unterscheidet sich von anderen Wasserstädten durch seine Vielfalt an Räumen. Anders als beispielsweise in reinen Hafenstädten, die als Zukunftsaufgabe die Umwandlung der Umschlagplätze zu bewerkstelligen haben, hat Berlin - neben seinen Häfen - städtisch und landschaftlich geprägte Fluss- und Kanalabschnitte, aber auch eine großartige Seenlandschaft, die ihresgleichen sucht.
Flüsse, Häfen, Kanäle und Seen sind als Blaues Kapital ein wichtiger Standortvorteil der Region Berlin/Brandenburg.
Wichtig ist aber auch, die Nachfrage nach Bauflächen realistisch einzuschätzen. Obwohl Berlin relativ gute Entwicklungsperspektiven hat, können nur begrenzt Flächen vom Markt absorbiert werden.
Deshalb ist es erforderlich, laufende Verfahren an die Nachfrage anzupassen und neue Baugebiete durch eine transparente Flächenauswahl zu bestimmen.
Formulierung von Strategien, Prioritäten und Maßnahmen der Wasserlagenentwicklung im Schwerpunktraum
Gegenstand der Untersuchung waren zunächst alle Flächen entlang der schiffbaren Flüsse und Kanäle. In dieser Kulisse liegen 21 potenzielle Umstrukturierungsräume.
In der nächsten Stufe wurde der Schwerpunktraum der Untersuchung eingegrenzt. Er umfasst die Spree mit ihren Seitenkanälen (mit 17 Räumen). Hier wurden die Einzelstandorte hinsichtlich Nutzung und Bedeutung bewertet. Darauf aufbauend wurden Strategien und Maßnahmen vorgeschlagen.
Definition von vier prioritären Räumen und vertiefende konzeptionelle Bearbeitung
Ergebnis der Analyse des Schwerpunktraums sind die 4 prioritären Räume
Für alle dieser 4 Räume wurden jeweils tiefergehende Analysen vorgenommen zu:
- Gebietsimage, Nutzungsperspektiven, Handlungserfordernisse,
- Leitbild, Entwicklungsziele, städtebauliche Interpretation,
- Wirtschaftlichkeitsberechnung, bodenwirtschaftliche Kalkulation,
- Strategien, Prioritäten, Maßnahmen,
- Transformation in Umsetzungsstufen.
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