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Archiv: Planwerk Westraum 2004

Flughafen Tegel


Flughafen Tegel
Flughafen Tegel

"Neu-Tegel" - vom Flughafen zur Gartenstadt (Stand: 2004)

Aufgrund der zeitlichen Verzögerungen beim Ausbau des Flughafens Schönefeld ist die Schließung des Flughafens Tegel erst nach 2008 möglich, so dass sich die Umnutzung der Flächen mittel- oder langfristig vollziehen wird. Aufgrund der zentralen Lage im Stadtgebiet, der bestehenden Eigentumsverhältnisse und der Größe der Flächen hat das Areal eine hohe gesamtstädtische Bedeutung. Es ist davon auszugehen, dass zur Entwicklung der ca. 450 ha überwiegend bundes- und landeseigenen Flächen ein intensives öffentliches Management erforderlich ist, öffentliche Investitionen aber nur in geringem Umfang möglich sein werden.

Das Planwerk gliedert das Gebiet in drei Bereiche, deren spätere Nutzungsmöglichkeiten unterschiedliche Schwerpunkte haben werden. Das Nutzungsspektrum ist vielfältig und kann der jeweiligen Marktsituation angepasst werden. Die Bereiche können unabhängig voneinander schrittweise entwickelt werden.

Die vom Kurt-Schumacher-Platz zu erreichenden Flächen sind für vielfältige Arbeits- und Wohnmöglichkeiten und der Bereich des Terminals für eine private Großinvestition geeignet. Er soll eine Sondernutzung, z.B. als Firmenzentrale, Ausstellungszentrum oder Entertainment- und Freizeitzentrum erhalten. Die zum Hohenzollerkanal und zu den Forstgebieten orientierten Randbereiche können in Ergänzung der vorhandenen Siedlungen zu Einfamilienhausgebieten entwickelt werden.

Ein großer Teil der heutigen Start- und Landebahnen ist als öffentlich nutzbare Wald- und Wiesenflächen in Form einer Parklandschaft vorgesehen. Die Sicherung des Flughafenareals als Erholungsfläche, vor allem aber als Trinkwassereinzugs- und Kaltluftentstehungsgebiet hat für die Allgemeinheit große Bedeutung.

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