pfeil_rechts_3366cc Adlershof
pfeil_rechts_3366cc Köpenick
pfeil_rechts_3366cc Schöneweide
pfeil_rechts_3366cc Rudow / Altglienicke / Schönefeld

Adlershof

In Berlin Adlershof soll bis zum Jahr 2010 die Entwicklung des modernsten Forschungs- und Technologiestandortes Europas abgeschlossen sein. In der Stadt für Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten bereits 500 innovative Unternehmen in Kooperation mit anderen international bekannten Forschungseinrichtungen. Etliche Neubauvorhaben sind bereits realisiert, wie z.B. das Photonikzentrum mit seiner markanten Architektur und Farbigkeit, das neue Gebäude des Speicherringes von BESSY II oder die neuen Gebäude der Humboldt- Universität an der Rudower Chaussee. Weitere Vorhaben sind in der Vorbereitung bzw. im Bau.

Das städtebauliche Leitbild steht in der Tradition der europäischen Stadt. Damit soll hier kein beliebiger "Wissenschaftspark", Technologiepark oder Wohnpark entstehen, sondern ein städtischer Raum, der durch das Grundgerüst der öffentlichen Räume zusammengehalten wird. Damit erhält der öffentliche Raum mit seinen Straßen und Plätzen als ordnendes Grundgerüst eine tragende Rolle in der Entwicklung des neuen Ortsteils. Das zu DDR- Zeiten wegen der erhöhten Sicherheitsanforderungen im Bereich Luftfahrt-, Elektronik-, Wehrtechnik und Medien aus dem öffentlichen Stadtraum herausgelöste Areal wird wieder in das städtische Gefüge besser integriert. Neben der internen netzartigen Erschließungsstruktur werden die Anbindungen an die übergeordneten Verkehrswege verbessert. Der Erweiterung der Bahnunterführung und ihrer gestalterischen Aufwertung im Zusammenhang mit dem S-Bahnhof Adlershof kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Insgesamt sollen hier 30.000 Arbeitsplätze und 5.000 neue Wohneinheiten entstehen. Für 5.000 Studenten der Humboldt-Universität werden hier Studienplätze geschaffen.

Die öffentlichen Straßenräume und Plätze sollen daher mit großer Sorgfalt gestaltet werden. Als Gelenke zwischen dem neuen und dem alten Stadtgrundriss, als Markierung besonderer historischer Orte oder einfach auch als Aufenthaltsorte haben sie eine wichtige Funktion, um die Lesbarkeit und Identität dieses neuen Stadtraumes zu stärken. Die Straßen und Plätze sorgen für die Orientierungsfähigkeit und den Zusammenhang des Stadtraumes, auf den Baufeldern besteht Offenheit für eine hohe Vielfalt an Architektur und Nutzungen.