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Rangierbahnhof Pankow

Grundsatzvereinbarung zur Nachnutzung des Rangierbahnhofs Pankow


Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes Pankow von Berlin und die Krieger Handel SE haben eine Grundsatzvereinbarung zur Nachnutzung des Rangierbahnhofs Pankow abgeschlossen.

In der Vorbemerkung haben die Vertragsparteien ihre Zielsetzungen wie folgt vereinbart:

„Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass die zentral im Bezirk Pankow und in peripherer Lage der „Berliner Mitte“ gelegene Liegenschaft stadtplanerisch zu entwickeln ist. Hierbei wird die Notwendigkeit und Chance zugleich gesehen, an diesem Ort „Stadt“ nachhaltig fortzuentwickeln, die Barriere Bahn zu überwinden und die Stadt räumlich, funktional und sozial zusammenwachsen zu lassen. Es soll ein neues, vitales und lebendiges Wohnquartier mit Gemeinbedarfseinrichtungen entstehen sowie das Hauptzentrum Pankow (Berliner Str./Breite Str.) weiterentwickelt werden.

Die stadtplanerischen Zielsetzungen und Nutzungsvorstellungen werden zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie der Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes Pankow und der Eigentümerin abgestimmt und sollen unterschiedliche wirtschaftliche, kulturelle und soziale Interessen berücksichtigen.“


Wesentliche Eckpunkte der Grundsatzvereinbarung
  • Zu den abgestimmten Grundzügen der Vereinbarung gehört die Entwicklung zu einem der neuen Stadtquartiere, mit 1.500 bis 2.000 Wohnungen mit dem dazu gehörigen Anteil preisgebundener Wohnungen.
  • Östlich der Berliner Straße soll ein urbanes Stadtquartier einschließlich eines Grundschulstandortes entwickelt werden. In Ergänzung zum Hauptzentrum Pankow (Berliner Straße/ Breite Straße) ist ein urban integrierter Einzelhandel mit Gastronomie und Entertainment vorgesehen sowie an der Prenzlauer Promenade ein Fachmarktstandort für Möbel.
  • Im Abschnitt westlich der Berliner Straße bis zur Mühlenstraße ist die Entwicklung einer Grünfläche mit Durchwegung vorgesehen.
  • In unmittelbarer Nähe zur U-Bahn soll ein Fahrradparkhaus für 1.000 Fahrräder entstehen. Entlang der Granitzstraße wird für eine Straßenbahntrasse die notwendige Fläche freigehalten.
  • Eine Tunnelverbindung für Fußgänger und Radfahrer soll in Verlängerung der Neumannstraße und Hadlichstraße die Barriere der Bahn überwinden.
  • Die Öffentlichkeit soll in gemeinsam geplanten und durchgeführten Veranstaltungen am Planungsprozess beteiligt werden.
Luftbild (2010) Gebiet Pankower Tor
Gebietsabgrenzung


Schwarzplan Gebiet Pankower Tor
Schwarzplan