Planen  

 

Demografischer Wandel in Berlin - Good Practice / Beispielhafte Ansätze

Interkulturelle Gärten / Generationengärten


Interkultureller Garten Wuhlegarten, Foto: Gerda Münnich  
Interkultureller Garten Wuhlegarten
Foto: Gerda Münnich

Der Demografische Wandel braucht den Austausch der Kulturen.

Im Juni 2003 wurde im Bezirk Treptow-Köpenick der erste Interkulturelle Garten Berlins eingeweiht. Auf 4.000 Quadratmetern können Familien aus Kasachstan und Vietnam, aus Russland, Ägypten und Ungarn, aus Indien und Afghanistan, aus der Ukraine, Bosnien, Argentinien zusammen mit Einheimischen Beete nach den Traditionen ihrer Heimat bepflanzen. Die Gemeinschaft der Gartennutzer wächst mit der Verantwortung, den Garten als Ganzes zu entwickeln und selbstständig zu betreiben. Freischaffende Künstler arbeiten im Garten und die Nachbarn aus den angrenzenden Kleingärten helfen gerne, wenn sie gebraucht werden.

Inzwischen gibt es ca. 25 interkulturelle Gärten in Berlin, die schon realisiert sind oder sich noch im Planungsstadium befinden, verteilt über die Stadt, z.B. in Pankow, Mitte, Lichtenberg, Reinickendorf, Wedding und Schöneberg.

Weitere Informationen:
Im Aufbau befindet sich das Projekt "Generationengärten", das ähnlich wie die Interkulturellen Gärten funktionieren soll. Gemeinsam von jungen und alten Menschen geführte Generationengärten sollen die Begegnung zwischen den Generationen als Antwort auf die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft fördern. Ziel ist es, dass viele solcher Gärten als Teil einer gesamtgesellschaftlichen Bewegung für mehr Generationengerechtigkeit entstehen.