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Stadtwissen und Daten

Monitoring Soziale Stadtentwicklung


Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 als kontinuierliches Stadtbeobachtungssystem der sozialräumlichen Entwicklung auf Gebietsebene im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erstellt. Es dient im Sinne eines Frühwarnsystems der Ermittlung von gebietsbezogenen Handlungsbedarfen der Sozialen Stadtentwicklung. Auf Grundlage der Ergebnisse des Monitoring werden konkrete, gebietsbezogene Handlungsempfehlungen zum Einsatz stadtentwicklungspolitischer Instrumente der Prävention und Intervention formuliert.

Im Laufe seiner Fortschreibungen ist das Monitoring Soziale Stadtentwicklung entsprechend geänderter Rahmenbedingungen weiterentwickelt worden: Die Indikatoren wurden aufgrund der verbesserten Datenverfügbarkeit sowie gesetzlicher Änderungen angepasst, die Methodik wurde transparenter gestaltet, um bessere Zeitreihenvergleiche zu ermöglichen. Eine wesentliche Modifikation war die Umstellung der räumlichen Ebene von den 338 Verkehrszellen (Vz) auf die 447 Planungsräume, die 2006 durch den Beschluss des Senats zur Festlegung der Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) ermöglicht wurde. Nach Modifizierungen in 2002 und 2007 erfolgte mit der Fortschreibung 2013 eine weitere Weiterentwicklung der methodischen Grundlagen.

Mit dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung liegt Berlin ein bewährtes und - auch bundesweit - anerkanntes Instrument der Raumbeobachtung und der Stadtentwicklungspolitik vor.

Ein auszugsweiser Nachdruck der Ergebnisse des Monitoring ist nur mit genauer Angabe zum Herausgeber und der Datenquellen gestattet. Herausgeber und Ersteller aller Karten ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Datenquellen sind das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales.

Erläuterung zu den Lebensweltlich orientierten Räumen (LOR):

Die "Lebensweltlich orientierten Räume" wurden 2006 gemeinsam zwischen den planenden Fachverwaltungen des Senats, den Bezirken und dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS) auf der Grundlage der von der Jugendhilfe definierten Sozialräume einheitlich abgestimmt. Mit Senatsbeschluss vom 1.8.2006 hat der Senat die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) als neue räumliche Grundlage für die Fachplanungen sowie für die Prognose und Beobachtung demografischer und sozialer Entwicklungen festgelegt. mehr

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Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2013
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