Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung wird seit 1998 als kontinuierliches Stadtbeobachtungssystem der sozialräumlichen Entwicklung auf Gebietsebene im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt erstellt. Es dient im Sinne eines Frühwarnsystems der Ermittlung von gebietsbezogenen Handlungsbedarfen der Sozialen Stadtentwicklung. Auf Grundlage der Ergebnisse des Monitoring werden konkrete, gebietsbezogene Handlungsempfehlungen zum Einsatz stadtentwicklungspolitischer Instrumente der Prävention und Intervention formuliert.
Im Laufe seiner Fortschreibungen ist das Monitoring Soziale Stadtentwicklung entsprechend geänderter Rahmenbedingungen weiterentwickelt worden: Die Indikatoren wurden aufgrund der verbesserten Datenverfügbarkeit sowie gesetzlicher Änderungen angepasst, die Methodik wurde transparenter gestaltet und erlaubt jetzt bessere Zeitreihenvergleiche. Eine wesentliche Modifikation ist die Umstellung der räumlichen Ebene von den 338 Verkehrszellen (Vz) auf die 447 Planungsräume, die 2006 durch den Beschluss des Senats zur Festlegung der Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) ermöglicht wurde. Mit dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung liegt Berlin damit ein bewährtes und - auch bundesweit - anerkanntes Instrument der Raumbeobachtung und der Stadtentwicklungspolitik vor.
Ein auszugsweiser Nachdruck der Ergebnisse des Monitoring ist nur mit genauer Angabe zum Herausgeber und der Datenquellen gestattet. Herausgeber und Ersteller aller Karten ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Datenquellen sind das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales.