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Stadtwissen und Daten

Orte der Internationalität 2012


Städte werben mit ihrer Internationalität, Weltoffenheit, ihrer wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rolle in der Welt sowie ihrer Einbindung in die verschiedenen Netze (Verkehr, Telekommunikation) und Netzwerke (Politik, Wirtschaft). Kaum ein Leitbild einer Stadt, kaum ein Stadtentwicklungskonzept kommt ohne den Verweis auf die Internationalität der jeweiligen Stadt aus. Der Bedeutungsgewinn des Begriffs ist eng an den gewachsenen nationalen und internationalen Wettbewerb um Investoren, Kapital und hochqualifizierte Arbeitskräfte gekoppelt. Auch die Bedeutung von internationalen Vergleichen und Rankings nimmt zu.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin verfolgte mit der Studie "Berlin. Orte der Internationalität" (2006) den Ansatz, sich erstmals mit der räumlichen Ausprägung von Internationalität in Berlin auseinander zu setzen. Aus den vielfältigen möglichen Aspekten zur Untersuchung von Internationalität wurden einige herausgegriffen, um daran exemplarisch den methodischen Zugang, die räumliche Dimension und mögliche Typisierungen sowie weitergehende Handlungsansätze und offene Fragen herauszuarbeiten. Die Untersuchung wurde auf die Betrachtung der internen Internationalität Berlins, also die Rolle der "Welt in Berlin" ausgerichtet. Aus dem denkbaren Spektrum wurden ausgewählte Facetten untersucht, wobei die Auswahl unter anderem aufgrund der Verfügbarkeit von Daten erfolgte.

Die nun vorliegende Fortschreibung der Studie zeigt deutlich, dass die Internationalität Berlins in den zurückliegenden sechs Jahren stark zugenommen hat. Anhand einzelner Internationalitätsindikatoren werden Dynamik und räumliche Implikationen dieser Entwicklung veranschaulicht.


Fotos: Ricarda Pätzold

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Tempelhofer Freiheit; Foto: Ricarda Pätzold

Studie "Berlin. Orte der Internationalität 2012"