Pflanzenschutz  

 

Pflanzenschutz

Aktuelles



Den "Wurm" im Apfel verhindern

Wer einen Apfelbaum im Garten hat, kennt das Problem: der Wurm im Apfel.
Verantwortlich ist ein unscheinbarer Kleinschmetterling, der Apfelwickler. Dieser fliegt in diesem Jahr seit Mitte Mai in bisher geringer Zahl. Erst wenn die Falter die winzigen Eier an die Früchte ablegen, droht Befall. Steigende Abendtemperaturen begünstigen diese Entwicklung. Deshalb sollte man jetzt handeln, wenn die Früchte weitgehend wurmlos bleiben sollen.
Genaue Informationen zum Thema finden Sie unter:
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05.06.2015: Prozessionen und Tagesnester

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es einige Meldungen von Tagesnestern der Eichenprozessionsspinner. Die Raupen befinden sich im 4. Larvenstadium und wandern in der Nacht zum Fraß in die Kronen. Den Tag verbringen sie mehr oder weniger ruhig in sogenannten Tagesnestern am Stamm oder Starkästen. Je wärmer und sonniger es ist, desto weiter unten am Stamm werden diese gebildet.
Noch sind die Raupen sehr mobil und die Tagesnester können an unterschiedlichen Stellen am Baum sichtbar werden. Ein zu frühes mechanischen Entfernen (Absaugen) ist somit nicht immer von dauerhaftem Erfolg. Mit zunehmendem Fraß und somit auch Größe der Raupen werden diese träge und das Absaugen der Tagesnester wird erfolgreich.
Am Ende ihrer Entwicklung (ca. Ende Juni) verpuppen sich die Raupen in einem festeren Nest. Werden die Raupen oder das Nest rechtzeitig (vor dem Falterflug) entfernt, so wird der Schlupf der Falter und somit die erneute Eiablage verhindert.
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Auffällige Raupennester im Stadtgrün

An verschieden Gehölzen (Pfaffenhüttchen, Weißdorn, Schlehe) werden zur Zeit Gespinste entdeckt. Die Raupen fressen geschützt in den Gespinsten und können ein Gehölz kahlfressen. Diese treiben in der Regel im nächsten Jahr wieder aus. Sind die Gespinste erst einmal auffällig, so ist es für eine Bekämpfung zu spät. Günstig ist es, die Nester mit den Raupen so früh wie möglich heraus zuschneiden und zu vernichten. Eine gesundheitliche Gefährdung geht von diesen Gespinsten und den Raupen nicht aus.

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Transparente Verwaltung
Was macht eigentlich… das Pflanzenschutzamt Berlin?

Am 19. Mai 2015 konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Aufgaben des Pflanzenschutzamtes informieren. Warum es in Berlin ein Pflanzenschutzamt geben muss, und wie es um die Gesundheit der Vegetation steht, war Thema der Veranstaltung mit Senator Andreas Geisel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflanzenschutzamtes.

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Fortbildungen 2015 beim Pflanzenschutzamt Berlin

Die aktuellen Fort- und Weiterbildungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes beginnen im Januar mit der Sachkundefortbildung für Anwender zum Erhalt der pflanzenschutzlichen Sachkunde. Es folgen die Beratertage - Weiterbildungen zum integrierten Pflanzenschutz mit fachlichen Informationen zum Pflanzenschutzgesetz, parasitären und nichtparasitären Schadursachen und deren Bekämpfungsmöglichkeiten. mehr

Pflanzengesundheitskontrolle: Zeugnispflicht für neue Warengruppen

Zum 01.10.2014 sind Änderungen in den Anhängen I bis V der Richtlinie 2000/29/EG in Kraft getreten.

Der neue Anhang V enthält einige zusätzliche Warengruppen, die ab sofort der Zeugnis- und Untersuchungspflicht unterliegen und deshalb per pgz-online für die Abfertigung durch die Pflanzengesundheitskontrolle angemeldet werden müssen.

Die zusätzlich neu zu beantragenden Warengruppen sind u.a.:
  • Früchte von Capsicum (Paprika, Chili, Peperoni)
  • Blattgemüse von Eryngium (sogenannter ""Langer Koriander") und Limnophila (Reisfeldpflanze),
  • Blätter von Manihot (Maniok),
  • abgeschnittene Äste von Betula (Birke).
Weitere Informationen zu untersuchungspflichtigen Waren entnehmen Sie bitte auch unserem Merkblatt zu diesem Thema. Neu zu berücksichtigende Waren sind hier hervorgehoben aufgeführt.

Die konsolidierten Anhänge der Richtlinie finden Sie hier:

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Neuer Sachkundenachweis für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die Beratung über Pflanzenschutz und die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln

Mit der Novellierung des Pflanzenschutzgesetzes und der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung wurde ein neues Verfahren für die Erteilung des Sachkundenachweises im Pflanzenschutz in Form einer bundeseinheitlichen Plastikkarte im Scheckkartenformat eingeführt. Damit reicht die alleinige, bislang gültige Vorlage eines anerkannten Nachweises über eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium oder eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung nicht mehr aus.

Der Nachweis kann nunmehr über eine Internet-Plattform beantragt werden.
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Online-Handbuch und Broschüre zum Obstanbau im Garten sind erschienen

Hier finden Sie Hinweise zur Bestimmung von belebten und unbelebten Schadursachen und mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei haben vorbeugende Maßnahmen und solche, die sich biologischer, biotechnischer oder mechanischer Methoden bedienen, Vorrang. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung heimischer Nützlinge. Robuste widerstandsfähige Obstsorten werden genannt und weiterführende Literatur zum Thema.

In Ergänzung zu einer etwa 20-seitigen kostenlosen Broschüre "Berliner Pflanzen - Obstanbau im Garten" bietet das online-Handbuch umfassende Informationen zum Thema Schadursachen im Obstgarten.

Service

Rose
Berliner Gartenbrief
Tipps für den Haus- und Kleingarten mehr
Info für den GaLaBau
Grünes Blatt Berlin
Fachinfos zum Dienst­leistungsgartenbau mehr
FAQ
häufig gestellte Fragen zur Pflanzen­gesund­heit mehr
Sprechzeiten beim Pflanzen­schutzamt
donnerstags
11:00 - 16:00 Uhr
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nach tel. Vereinbarung
      oder
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