Pflanzenschutz  

 

Pflanzenschutz

Aktuelles



Vorzeitiger Blattfall im Stadtgebiet

Die Auswirkungen der heißen und trockenen Witterung sind deutlich zu sehen. Zusätzlich sorgen Sonnenschein und Winde für hohe Transpirationsraten der Pflanzen. An vielen Stellen im Stadtgebiet sind die Folgen auffällig: Trockenschäden in Form von welkendem Blattwerk, Gelbfärbung von Blättern im gesamten Kronenbereich, vorzeitiger Laubabwurf, trockenen Rasenflächen. Neben den genannten Symptomen reagieren die Bäume auf wiederholte Trockenphasen mit sichtbaren Wuchsdepressionen und Absterbeerscheinungen. Im Anschluss erfolgt häufig ein Befall mit Borkenkäfern.
Ausreichendes und bedarfsgerechtes Wässern von Bäumen und Pflanzenbeständen ist jetzt die Hauptaufgabe in Gärten und Anlagen.

Weitere Informationen:
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Zum Schutz der Bienen

Gemäß der Eilverordnung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 20.07.2015 darf mit Neonicotinoiden behandeltes Saatgut ab sofort weder gehandelt noch ausgesät werden, davon sind auch Importe betroffen.
Die Einfuhr, das Inverkehrbringen als auch die Aussaat von Wintergetreidesaatgut das mit Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam behandelt wurde, ist somit ab sofort verboten. Saatgut für Wintergetreide, das mit einem der o.a. Wirkstoffe behandelt wurde oder dem ein solches Pflanzenschutzmittel anhaftet, darf an Händler oder Saatguterzeuger zur ordnungsgemäßen Entsorgung zurückgegeben werden. Mit diesem Verbot erfolgt eine weitere Maßnahme zum Schutz der Bienen.

Hinweis:
Wer das Verbot von Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam in irgendeiner Form missachtet begeht im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes §68 Absatz 1 Nr. 3 Buchstabe a eine Ordnungswidrigkeit. Wer entgegen §1 Absatz 1 des Pflanzenschutzgesetzes entsprechend behandeltes Saatgut für Wintergetreide einführt oder in den Verkehr bringt, handelt vorsätzlich oder fahrlässig und begeht damit ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit, die verfolgt und bestraft wird.

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28.07.2015: Der aktive Bekämpfungszeitraum der Eichenprozessionsspinner mittels Absaugen ist beendet

Es wurden die ersten Falter der Eichenprozessionsspinner in den Pheromon-Fallen gefangen. Somit endet der aktive Bekämpfungszeitraum mittels Absaugen der Nester und den darin befindlichen Puppen. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes sollten weiterhin vorhandene Nester entfernt werden. Damit findet jedoch keine Reduktion der kommenden Generation mehr statt.
Das Auftreten der Eichenprozessionsspinner im Berliner Stadtgebiet ist in diesem Jahr lokal sehr verschieden.
Raupen und Nester traten in einigen Bezirk auf, aber meist auf geringem Niveau mit relativ kleinen (Handteller) Nestern.

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Den "Wurm" im Apfel verhindern

Wer einen Apfelbaum im Garten hat, kennt das Problem: der Wurm im Apfel.
Verantwortlich ist ein unscheinbarer Kleinschmetterling, der Apfelwickler. Dieser fliegt in diesem Jahr seit Mitte Mai in bisher geringer Zahl. Erst wenn die Falter die winzigen Eier an die Früchte ablegen, droht Befall. Steigende Abendtemperaturen begünstigen diese Entwicklung. Deshalb sollte man jetzt handeln, wenn die Früchte weitgehend wurmlos bleiben sollen.
Genaue Informationen zum Thema finden Sie unter:
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Transparente Verwaltung
Was macht eigentlich… das Pflanzenschutzamt Berlin?

Am 19. Mai 2015 konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Aufgaben des Pflanzenschutzamtes informieren. Warum es in Berlin ein Pflanzenschutzamt geben muss, und wie es um die Gesundheit der Vegetation steht, war Thema der Veranstaltung mit Senator Andreas Geisel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflanzenschutzamtes.

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Fortbildungen 2015 beim Pflanzenschutzamt Berlin

Die aktuellen Fort- und Weiterbildungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes beginnen im Januar mit der Sachkundefortbildung für Anwender zum Erhalt der pflanzenschutzlichen Sachkunde. Es folgen die Beratertage - Weiterbildungen zum integrierten Pflanzenschutz mit fachlichen Informationen zum Pflanzenschutzgesetz, parasitären und nichtparasitären Schadursachen und deren Bekämpfungsmöglichkeiten. mehr

Pflanzengesundheitskontrolle: Zeugnispflicht für neue Warengruppen

Zum 01.10.2014 sind Änderungen in den Anhängen I bis V der Richtlinie 2000/29/EG in Kraft getreten.

Der neue Anhang V enthält einige zusätzliche Warengruppen, die ab sofort der Zeugnis- und Untersuchungspflicht unterliegen und deshalb per pgz-online für die Abfertigung durch die Pflanzengesundheitskontrolle angemeldet werden müssen.

Die zusätzlich neu zu beantragenden Warengruppen sind u.a.:
  • Früchte von Capsicum (Paprika, Chili, Peperoni)
  • Blattgemüse von Eryngium (sogenannter ""Langer Koriander") und Limnophila (Reisfeldpflanze),
  • Blätter von Manihot (Maniok),
  • abgeschnittene Äste von Betula (Birke).
Weitere Informationen zu untersuchungspflichtigen Waren entnehmen Sie bitte auch unserem Merkblatt zu diesem Thema. Neu zu berücksichtigende Waren sind hier hervorgehoben aufgeführt.

Die konsolidierten Anhänge der Richtlinie finden Sie hier:

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Neuer Sachkundenachweis für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die Beratung über Pflanzenschutz und die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln

Mit der Novellierung des Pflanzenschutzgesetzes und der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung wurde ein neues Verfahren für die Erteilung des Sachkundenachweises im Pflanzenschutz in Form einer bundeseinheitlichen Plastikkarte im Scheckkartenformat eingeführt. Damit reicht die alleinige, bislang gültige Vorlage eines anerkannten Nachweises über eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium oder eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung nicht mehr aus.

Der Nachweis kann nunmehr über eine Internet-Plattform beantragt werden.
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Online-Handbuch und Broschüre zum Obstanbau im Garten sind erschienen

Hier finden Sie Hinweise zur Bestimmung von belebten und unbelebten Schadursachen und mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei haben vorbeugende Maßnahmen und solche, die sich biologischer, biotechnischer oder mechanischer Methoden bedienen, Vorrang. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung heimischer Nützlinge. Robuste widerstandsfähige Obstsorten werden genannt und weiterführende Literatur zum Thema.

In Ergänzung zu einer etwa 20-seitigen kostenlosen Broschüre "Berliner Pflanzen - Obstanbau im Garten" bietet das online-Handbuch umfassende Informationen zum Thema Schadursachen im Obstgarten.

Service

reife Pflaumen
Berliner Gartenbrief
Tipps für den Haus- und Kleingarten mehr
Info für den GaLaBau
Grünes Blatt Berlin
Fachinfos zum Dienst­leistungsgartenbau mehr
FAQ
häufig gestellte Fragen zur Pflanzen­gesund­heit mehr
Sprechzeiten beim Pflanzen­schutzamt
donnerstags
11:00 - 16:00 Uhr
über die Hotline 70 00 06-240
      oder
nach tel. Vereinbarung
      oder
per E-Mail (mit Fotos)