Pflanzenschutz  

 

Pflanzenschutz

Aktuelles



03.06.2016: Die Raupen der Eichenprozessionsspinner bilden sichtbare Raupennester aus

Die ersten Standortmeldungen aus dem Berliner Stadtgebiet über Raupennester der Eichenprozessionsspinner haben uns erreicht. Die Tagesnester, Raupen und Prozessionen an befallenen Eichen sind jetzt gut sichtbar. Je nach Standort haben die Raupen eine Größe erreicht, in der sie weniger mobil sind. Der Standort ihrer Tagesnester verändert sich nun nicht mehr ständig, so dass bei einer mechanischen Beseitigung meist alle Raupen "erwischt" werden und ein Nacharbeiten (bei erneuten Tagesnestern) nicht notwendig ist.

Für die Einschätzung des Befalls, des weiteren Verlaufs und der Empfehlungen für das Jahr 2017 benötigen wir die Standorte der befallenen Eichen im Berliner Stadtgebiet. Dazu genügt eine kurze E-Mail an isolde.feilhaber@senstadtum.berlin.de mit der Standortangabe (Bezirk, Stadtteil, Straße) und der Anzahl befallener Eichen bzw. Nester.
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19.05.2016: Gespinste im Stadtgrün

In Parkanlagen, auf begrünten Höfen, in Gärten oder am Straßenrand sind zur Zeit an unterschiedlichen Sträuchern stark eingesponnene Gehölzteile zu finden. Im Inneren befinden sich zahlreiche weißliche Raupen mit schwarzen Flecken. Im Umfeld der Gespinste sind alle Blätter abgefressen.

Vorwiegend sind Spindelsträucher betroffen, aber auch an Schlehen, Weißdorn oder Apfelbäumen sind sie zu finden. Die auffälligen Gespinste werden durch verschiedene Gespinstmottenarten hervorgerufen. Die Raupen fressen geschützt in den Gespinsten und können ein Gehölz kahlfressen. Diese treiben in der Regel im nächsten Jahr wieder aus. Sind die Gespinste erst einmal auffällig, so ist es für eine Bekämpfung zu spät. Günstig ist es, die Nester mit den Raupen so früh wie möglich heraus zuschneiden und zu vernichten. Eine gesundheitliche Gefährdung des Menschen geht von diesen Gespinstmotten jedoch nicht aus. Die Raupen besitzen keine Allergie auslösenden Haare.
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Information über Pflanzenschutzmittel beim BVL

Ab sofort können sich Händler von Pflanzenschutzmitteln in einer neuen Rubrik auf der Internetseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - BVL unter dem Menüpunkt "Pflanzenschutzmittel/Für Händler" kompakt und thematisch strukturiert über die pflanzenschutzrechtlichen Vorschriften informieren.

Das Ziel des BVL ist es Händlern von Pflanzenschutzmitteln einen einfachen Zugang zu den gesetzlichen Bestimmungen zu schaffen. Dazu sind in einer neuen Rubrik die wichtigsten Rechtsvorschriften für den Handel und die Lagerung von Pflanzenschutzmitteln auf der Internetseite der Behörde kompakt und auf die Bedürfnisse der Händler ausgerichtet zusammengefasst. Folgende Inhalte können nun zentral und erweitert um zahlreiche Serviceangebote, wie Kontaktadressen und weiterführende Informationsangebote, abgerufen werden:
  • Anzeige der Verkaufstätigkeit und Aufzeichnung
  • Sachkunde und Fortbildung von Verkäufern
  • Vorschriften zur Abgabe von Pflanzenschutzmitteln
  • Lagerung von Pflanzenschutzmitteln und Beseitigung
  • Online- und Versandhandel
  • Beratung und Kontrolle
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Sprechzeiten für den Freizeitgartenbau wurden eingestellt

Die regelmäßig am Donnerstag stattfindenden Sprechzeiten für den Freizeitgartenbau im Berliner Pflanzenschutzamt wurden eingestellt.

Ratsuchenden wird empfohlen auf das umfangreiche Internetangebot zurückzugreifen. Das Pflanzenschutzamt Berlin hat in den letzten Jahren seine Internetseiten im Bereich des privaten und öffentlichen Grüns erheblich ausgebaut. Hier können sich Ratsuchende über Schaderreger und Schadursachen an Pflanzen, deren Lebensweise sowie umweltschonende Bekämpfungsmaßnahmen informieren.

Die Veröffentlichungen in der Reihe "Berliner Pflanzen" geben Tipps und Ratschläge zum Obstanbau im Garten sowie zu Gehölzen und Stauden.

Tipp: Bestellen sie unseren regelmäßig erscheinenden Newsletter "Berliner Gartenbrief"!

Weitere Informationen:

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Online-Handbuch und Broschüre zu Gehölzen und Stauden im Garten

Hier finden Sie Hinweise zur Bestimmung von belebten und unbelebten Schadursachen und mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei haben vorbeugende Maßnahmen und solche, die sich biologischer, biotechnischer oder mechanischer Methoden bedienen, Vorrang. Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung heimischer Nützlinge. Um diesen eine attraktive Heimstatt im Garten zu geben, werden Blühkalender für Stauden und Gehölze empfohlen. Weiterführende Literatur zum Thema wird genannt.

In Ergänzung zu einer knapp 40-seitigen kostenlosen Broschüre "Berliner Pflanzen – Gehölze und Stauden im Garten" bietet das online-Handbuch umfassende Informationen zum Thema Schadursachen an Zierpflanzen.
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Pflanzenschutz-Ratgeber Garten- und Landschaftsbau erschienen

Auf 255 Seiten in handlichem DIN A5-Format sowie mit etwa 575 Bildern werden die wichtigsten Schadursachen im Garten- und Landschaftsbau beschrieben und Gegenmaßnahmen genannt.
Von der Planung über die Ausführung bis zur Pflege – von Krankheiten und Schädlingen an Rasen, Stauden, Zierpflanzen und Gehölzen bis zu Unkräutern gibt dieser Ratgeber wertvolle Hinweise für die Praxis. Rechtsgrundlagen und Integrierter Pflanzenschutz komplettieren das Werk.
Die Broschüre ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Beratern der Pflanzenschutzdienste aus sechs Bundesländern (Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein).

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Neuer Sachkundenachweis für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die Beratung über Pflanzenschutz und die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln

Mit der Novellierung des Pflanzenschutzgesetzes und der Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung wurde ein neues Verfahren für die Erteilung des Sachkundenachweises im Pflanzenschutz in Form einer bundeseinheitlichen Plastikkarte im Scheckkartenformat eingeführt. Damit reicht die alleinige, bislang gültige Vorlage eines anerkannten Nachweises über eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Studium oder eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung nicht mehr aus.

Der Nachweis kann nunmehr über eine Internet-Plattform beantragt werden.
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Transparente Verwaltung
Was macht eigentlich… das Pflanzenschutzamt Berlin?

Am 19. Mai 2015 konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Aufgaben des Pflanzenschutzamtes informieren. Warum es in Berlin ein Pflanzenschutzamt geben muss, und wie es um die Gesundheit der Vegetation steht, war Thema der Veranstaltung mit Senator Andreas Geisel und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflanzenschutzamtes.


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