Foto: Florian Möllers
Foto: Josef Vorholt / linnea images
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| Fläche: |
6,5 ha |
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Zwischen Müggelsee und Langem See am Nordhang der Müggelberge |
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Als FFH-Gebiet gemeldet
Ausweisung als NSG geplant |
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Der aus einem Toteisloch hervorgegangene Teufelssee weist eine ausgedehnte Schwimmblattzone auf, an die sich landwärts schmale Röhrichte anschließen. Im nahegelegenen Moor haben sich in nassen Bereichen Torfmoos-Seggen-Wollgrasriede ausgebildet. Vereinzelt kommen hier Sonnentau und Rosmarinheide vor. Wassermangel lässt im Moor jedoch zunehmend Kiefern und Birken wachsen, schließlich führt die Verlandung zur Ausbildung von Erlenbruchwäldern. Im Gebiet können sechs verschiedene Amphibienarten beobachtet werden, unter anderem Kammmolch und Moorfrosch. Auch Reptilien wie Ringelnatter, Wald- und Zauneidechse sowie die Blindschleiche sind hier heimisch. Der Naturlehrpfad und das Informationszentrum der Berliner Forsten bieten die Möglichkeit, Wissenswertes über den Köpenicker Wald, das Moor und seine Bewohner zu erfahren.
Besuchertipps
Das Teufelsseemoor lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen.
Von der Gaststätte Rübezahl am Müggelsee gelangt man über den Müggelheimer Damm zum Teufelssee und dem
Lehrkabinett der Berliner Forsten, wo man sein Wissen zur Moor- und Waldökologie vertiefen kann. Um den See und das ihn umgebende Moor ist ein Rundweg angelegt. Ein über das Moor hinweg führender Knüppeldammweg verschafft interessante Einblicke in die unterschiedlichen Verlandungsstadien des Moores. Man kann aber auch vom Langen See kommend die Müggelberge erklimmen und auf der Nordseite zum Teufelsmoor herabsteigen.
Von der rund 30 Meter hohen Aussichtsplattform des südöstlich des Teufelssees gelegenen Müggelturms bietet sich ein wunderschöner Rundumblick über den Müggelsee, die Müggelberge und den Langen See. Das zum Turm gehörende Restaurant ist zwar geschlossen, ein Kiosk am Fuße des Turms hält aber Erfrischungen und kleine Speisen für Turmbesteiger und Wanderer bereit.
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