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| Fläche: |
26,1 ha |
| Lage: |
Am S-Bahnhof Buch, südlich durch Alt-Buch und die Zepernicker Straße begrenzt |
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Als FFH-Gebiet gemeldet |
| Bestandteil von: |
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Alte Bäume und seltene Käfer sind die Besonderheiten des von Gräben und Kanälen durchzogenen Schlossparkes Buch, dessen Vegetation auf Jahrhunderte alte Anpflanzungen zurückgeht. Echte Raritäten sind die holzbewohnenden Käferarten Heldbock und Eremit. In alten Stiel-Eichen, Linden und Rot-Buchen finden sie geeignete Lebensräume. Die bis zu fünf Zentimeter großen Heldbockmännchen können vor allem an warmen Juniabenden beobachtet werden.
Zum Natura 2000-Gebiet gehört auch der östlich des Pölnitzweges gelegene Bereich, der jedoch nicht in die Parkgestaltung einbezogen wurde. Entlang der Panke hat sich hier auf moorigem Boden ein Erlenbruchwald entwickelt, in höheren und damit trockeneren Lagen gedeihen Esche, Flatter-Ulme und Berg-Ahorn. Hangaufwärts folgen Eichen-Hainbuchenmischwälder.
Besuchertipps
Der Schlosspark liegt unmittelbar am S-Bahnhof Buch. Er wird vom
Panke-Wanderweg und dem
Radfernweg Berlin-Usedom durchquert. Ein Besuch ist im Frühling und Frühsommer am schönsten, wenn das vielstimmige Vogelkonzert schnell vom Verkehrslärm ablenkt und die Frühblüher farbenfroh auf den Wiesen und unter den noch nicht belaubten Bäumen leuchten. Lohnenswert ist der Park auch in den Herbstmonaten zur Laubfärbung. In frostfreien Wintern lassen sich auf den Parkteichen neben Stockenten gelegentlich auch die prachtvollen Erpel der Mandarinente und einzelne Reiherenten aus nächster Nähe beobachten. Vom Schlosspark gelangt man zum
NSG Mittelbruch oder in den Bucher Forst mit dem
NSG Bogenseekette und Lietzengrabenniederung. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die 1736 vollendete, nahe gelegene barocke Schlosskirche. Der ehemalige Gutshof liegt in unmittelbarer Nachbarschaft.