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| Fläche: |
11,8 ha |
| Lage: |
Nördlich des Grunewaldes zwischen Waldbühne und Spandauer Damm |
| Unterschutzstellung: |
21. Mai 1959
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Als FFH-Gebiet gemeldet |
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Unterschiedliche Wasserstände prägen dieses Verlandungsmoor seit Jahrzehnten, entsprechend stark veränderte sich seine Vegetation. Heute sind während des Frühjahrs große Teile des Gebietes überschwemmt. Im Sommer und Herbst sind es nur kleine Flächen im Norden, die unter Wasser stehen. In den Sommermonaten sind sie von der Kleinen Wasserlinse bedeckt, einer winzigen Wasserpflanze. Die mit Röhricht bestandene zentrale Fläche ist von Schwarz-Erlen umgeben, im südlichen Bereich und am östlichen Ufer hat sich kleinflächig ein Traubenkirschen-Eschenwald entwickelt.
Von großer Bedeutung ist die Fließwiese als Amphibienlaichplatz. Der Kammmolch tritt hier in großen Vorkommen auf und ist Grund für die Meldung als NATURA 2000-Gebiet. Seit einigen Jahren halten sich regelmäßig Kraniche im Gebiet der Fließwiese auf. Die Graugans hat hier einen ihrer wenigen Brutplätze im innerstädtischen Bereich.
Besuchertipps
Vom Hempelsteig im Norden führt ein Waldweg unmittelbar am eingezäunten
NSG entlang. Selbst wenn die Bäume belaubt sind, kann man an verschiedenen Stellen, an denen der Randwald nicht zu dicht ist, ungehindert auf die zentralen Röhrichtbereiche und die periodisch überstauten Wasserflächen blicken. Besonders gut ist die Sicht im Frühjahr von dem das NSG zweiteilenden Weg aus, der mitten durch den Erlenbruch mit seiner dann nahezu märchenhaft anmutenden Atmosphäre führt.
Geht man weiter in südliche Richtung, gelangt man zur Waldbühne. Hier kann man rechter Hand einem steilen Trampelpfad folgend den Murellenberg erklimmen.
Wer den Weg weiter durch
den Schanzenwald und die Murellenschlucht fortsetzt, kann die eiszeitlich geprägte Landschaft in ihrer ganzen geomorphologischen Vielfalt erleben.
Ausflugstipps - Auf Försters Wegen