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| Fläche: |
84,2 ha |
| Lage: |
Nördlich von Ahrensfelde und Falkenberg am nordöstlichen Stadtrand |
| Unterschutzstellung: |
29. März 1995
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Als FFH-Gebiet gemeldet |
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In diesem Gebiet lassen sich die Reste der einst rund um Berlin verbreiteten Rieselfelder noch heute betrachten. Um diese halboffene Landschaft zu erhalten, werden Heckrinder und Liebenthaler Wildlinge - eine Pferderasse - als Landschaftspfleger eingesetzt. Auf den extensiv genutzten Wiesen und Weiden finden zahlreiche Schmetterlinge geeignete Lebensbedingungen, auch einige seltene Arten können beobachtet werden, unter anderem der Violette Feuerfalter. Dank des Strukturreichtums sind im Gebiet auch viele Vogelarten zu finden, die in der modernen Agrarlandschaft längst verschwunden sind
Von großer Bedeutung sind die Falkenberger Rieselfelder für Amphibien. Neun Arten kommen vor, unter anderem Kammmolch und Rotbauchunke. Ihretwegen wurde die Fläche als Natura 2000-Gebiet gemeldet.
Besuchertipps
Von Falkenberg aus gelangt man auf dem Hausvaterweg in das Gebiet. Kommt man mit der S-Bahn, ist der Weg durch die Siedlung am Gehrensee zu empfehlen. Im
NSG gibt es eine Aussichtsplattform, von der man einen schönen Blick über die Landschaft mit ihren Weidetieren hat. Im Frühjahr sind die kleinen Kälber eine zusätzliche Attraktion. Auch für Vogelbeobachtungen ist die Plattform ein guter Platz. Informationen zum Gebiet kann man den aufgestellten Schautafeln entnehmen oder in der
Naturschutzstation Malchow erhalten. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann den
Barnimer Dörferweg für weitere Ausflüge in die Barnimer Feldmark zwischen Falkenberg und Malchow nutzen. Auf ihm gelangt man vorbei an weiteren Schutzgebieten bis nach Lübars.