Natur + Grün  

 

Artenschutz

Bestimmungen zu Handel und Besitz besonders geschützter Arten


Bindenwaran (Varanus salvator), Foto: © Roland Melisch / WWF / TRAFFIC
Bindenwaran
Foto: © Roland Melisch / WWF / TRAFFIC

Berliner Hinweise zu den Neu-Listungen im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA)

Für den Himmelblauen Taggecko, den Graupapagei und alle Palisander-Hölzer gelten ab 2017 neue artenschutzrechtliche Regelungen

Durch zunehmende Zerstörung ihres Lebensraumes oder durch Naturentnahmen sind viele Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand gefährdet. Um diese Arten zu erhalten, wurden Entnahme, Besitz und Vermarktung eingeschränkt. Für "besonders geschützte Arten" gelten je nach Schutzstatus spezielle Vorschriften und rechtliche Regelungen, die auch bei Erwerb und Haltung dieser Arten zu beachten sind.

Nach internationalem Recht zu schützenden Arten wie Affen, Papageien, Greifvögeln, Schildkröten, Schlangen oder Orchideen sind auch heimische Arten wie Fledermäuse, Eichhörnchen, Waldvögel, zahlreiche Wirbellose (z.B. Spinnen und Krebse) und Pflanzen geschützt. Auch Entwicklungsformen sowie Teile und Erzeugnisse dieser Arten unterliegen den Schutzvorschriften, wie z.B. Eier, Kaviar, Produkte aus Elfenbein, Reptilledererzeugnisse, Pelze, Präparate und vieles mehr.

Eine Liste aller besonders geschützten Arten kann im Internet unter der Adresse www.wisia.de eingesehen werden. Sie wird regelmäßig durch das Bundesamt für Naturschutz aktualisiert.