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Naturschutz in Berlin

Artenschutz


Berlin verfügt über eine hohe Vielfalt an Lebensräumen. Hierzu gehören Relikte der ursprünglichen Naturlandschaft (z. B. Moore), der historischen Kulturlandschaft (z. B. Magerrasen) und auch typisch urbane Lebensräume wie Bebauungsflächen, Grünanlagen und Stadtbrachen. Diese reichhaltige Lebensraumausstattung ist eine wesentliche Voraussetzung für den hohen Reichtum Berlins an unterschiedlichen Tier- und Pflanzenarten. Viele Lebensräume haben auch eine hohe ästhetische und kulturhistorische Bedeutung. So prägen beispielsweise Gewässerlandschaften und bedeutende historische Parkanlagen das Berliner Stadtbild ebenso wie herausragende Bauwerke.

Die Bilanzen "Roter Listen" und andere Untersuchungen veranschaulichen jedoch, dass viele Arten in Berlin gefährdet sind. Dies liegt häufig an einem schlechten Zustand ihrer Lebensräume, sodass weitere Bemühungen zur Erhaltung der Lebensraum- und Artenvielfalt Berlins unerlässlich sind.

Aufgrund der globalen Verflechtungen - Tier- und Pflanzenarten breiten sich aus oder wandern, sie werden verschleppt und gehandelt - hat man seit einigen Jahrzehnten erkannt, dass zur Erhaltung der Artenvielfalt globales Handeln notwendig ist. Entsprechend finden sich die wesentlichen Rechtsgrundlagen des Artenschutzes im Völkerrecht und im EU-Recht.

Umgesetzt werden die internationalen Vereinbarungen zum Artenschutz im Bundesnaturschutzgesetz und im Berliner Naturschutzgesetz. Wichtige Aspekte des Artenschutzes werden auf den Folgeseiten behandelt.

Aktuell

Berliner Hinweise zu den Neu-Listungen im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA)
Für den Himmelblauen Taggecko, den Graupapagei und alle Palisander-Hölzer gelten ab 2017 neue artenschutzrechtliche Regelungen

Großer Abendsegler; Foto: Bernd Machatzi
Berlin baut (auch) für Fledermäuse!
Projekt der Obersten Naturschutzbehörde als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet.

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