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Geotopographie / ATKIS

DTK – Digitale Topographische Karten


DTK - Digitale topographische Karten

Topographische Karten sind landschaftsbeschreibende Karten, die Siedlungen, Verkehrswege, Gewässer, Geländeformen, Vegetation und andere natürliche Erscheinungsformen der Erdoberfläche in maßstabsabhängiger Auswahl wiedergeben.

Als Digitale Topographische Karten (DTK) werden die Rasterdaten einer neuen Generation topographischer Karten bezeichnet, die in veränderter Kartengrafik nach bundeseinheitlichen Signaturenkatalogen aus einem korrespondierenden Digitalen Landschaftsmodell abgeleitet werden.

Die Digitalen Topographischen Karten werden in den Maßstäben 1:10.000 (DTK10), 1:25.000 (DTK25), 1:50.000 (DTK50) und 1:100.000 (DTK100) herausgegeben.

Die DTK10 und die DTK25 entstehen durch Ableitung aus dem Digitalen Basis-Landschaftsmodell (Basis-DLM), die DTK50 und die DTK100 aus dem Digitalen Landschaftsmodell 50 (DLM50).

Die Rasterdaten der DTK werden entsprechend des technischen Regelwerks der AdV nach kartographischen Inhaltselementen (pdf; 125 KB) (Straßenkonturen, Eisenbahnnetz, Gewässer, Gebäude, Vegetation, administrative Grenzen, Schrift, etc.) als einzelne Inhaltsebenen in mehreren Dateien oder in einer Datei in verschiedenen Ebenenkombinationen (Farbe, Graustufen, Schwarz/Weiß) angeboten und bilden somit die optimale Hintergrundinformation für thematische Karten oder Fachinformationssysteme.

Die analogen Druckausgaben der Daten der DTK werden als Topographische Karten (ATKIS) bezeichnet.

Geodätischer Raumbezug:
Lage: Europäisches Terrestrisches Referenzsystem 1989 (ETRS89) in einer Universalen Transversalen Mercatorabbildung (UTM)
Höhe: Deutsches Haupthöhennetz 1992 (DHHN92)

Hinweis:

Auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und den Ländern wird sowohl die DTK50 als auch die DTK100 als gemeinsames zivil-militärisches Kartenwerk von den Landesvermessungsverwaltungen und dem Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr herausgegeben. Berlin hat diese Aufgabe in einer weiteren Verwaltungsvereinbarung an das Land Brandenburg übertragen. Die Herstellung erfolgt durch die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) in Potsdam.