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Brücke & Bahnanlage & Stellwerk Alt-Stralau

Obj.-Dok.-Nr.: 09095002,T
Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteil: Friedrichshain
Strasse: Alt-Stralau
Denkmalart: Gesamtanlage
Sachbegriff: Brücke & Bahnanlage & Stellwerk
Teilobjekt Ringbahnbrücke Oberspree
Teil-Nr.: 09095002,T,001
Sachbegriff: Brücke & Bahnanlage
Datierung: 1921
Ausführung: Hein, Lehmann und Co.
Bauherr: Stadt Berlin

Die Ringbahnbrücke Oberspree gehörte, als Überführung der Ringbahn über die an dieser Stelle ungefähr 160 m breite Spree, von Anfang an zu den wichtigsten Ringbahnbrücken Berlins. Ihre heutige Form - sechsgleisig, einfeldrig, mit Halbparabelträgern - geht im wesentlichen auf den Ausbau zwischen 1914 und 1921 zurück. Die ursprüngliche Brücke von 1868-70 war zweigleisig mit zwei eisernen Parabelträgern.

Die Brücke wird gerahmt von dem Pylon auf der Treptower Seite und - als Pendant zu diesem - dem am anderen Brückenende liegenden Stellwerk, das vermutlich auch zwischen 1914-21 entstand. (...) Zudem unterstreicht es die Bedeutung der Brücke als östliche Begrenzung des 1913 fertiggestellten Osthafens. Zusammen mit Stellwerk und Pylon ist die Brücke mit ihren charakteristischen Halbparabelträgern von stadtbildprägender Bedeutung. (1)


(1) 1946 wurde die Brücke nach Kriegsschäden wiederhergestellt. 1990-93 fand eine Instandsetzung bzw Erneuerung des Überbaus statt.

Literatur:
  • BusB I 1896 / Seite S. 252f
  • BusB X B 2 1984 / Seite S. 202
  • Zentralblatt der Bauverwaltung 27 (1907) / Seite S. 212
  • BusB I/II 1877 / Seite S. 60-61 (zur alten Brücke von 1868-1879)
  • Topographie Friedrichshain, 1996 / Seite 210
Teilobjekt Stellwerk TNT
Teil-Nr.: 09095002,T,002
Sachbegriff: Bahnanlage
Datierung: 1921?
Bauherr: Stadt Berlin

Die Brücke wird gerahmt von dem Pylon auf der Treptower Seite und - als Pendent zu diesem - dem am anderen Brückenende liegenden Stellwerk, das vermutlich auch zwischen 1914-21 entstand. Die Aufmerksamkeit, die seiner architektonischen Gestaltung gewidmet wurde (Schieferdach, Schieferverkleidung des Obergeschosses, Gesimse, Lisenengliederung, die erkerartig ausgestellten Fenster), erklärt sich aus seiner exponierten Lage: Es markiert die damals durch die Ringbahn gebildete Stadtgrenze. In Verbindung mit der Bahndamm-Mauer erweckt es Assoziationen an einen Stadttorturm. Zudem unterstreicht es die Bedeutung der Brücke als östliche Begrenzung des 1913 fertiggestellten Osthafens. Zusammen mit Stellwerk und Pylon ist die Brücke mit ihren charakteristischen Halbparabelträgern von stadtbildprägender Bedeutung. (2)


(2) 1946 wurde die Brücke nach Kriegsschäden wiederhergestellt. 1990-93 fand eine Instandsetzung bzw Erneuerung des Überbaus statt.

Literatur:
  • Topographie Friedrichshain, 1996 / Seite 210