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Luisenstädtischer Kanal

Obj.-Dok.-Nr.: 09046159
Bezirk: Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteil: Kreuzberg
Strasse: Luisenstädtischer Kanal
Denkmalart: Gartendenkmal
Sachbegriff: Grünzug & Kanal
Datierung: 1848-1852
Umbau: 1926-1932 & 1982-1988
Entwurf: Lenné, Peter Joseph (Gartenarchitekt)
Entwurf: Barth, Erwin (Gartenarchitekt)
Entwurf: Kloss, Leo (Architekt)
Entwurf: Baller, Hinrich
Entwurf: Luz und Hanke

Luisenstädtischer KanalDer Grünzug des Luisenstädtischen Kanals stellt eine Synthese mehrerer Schichten der städtebaulichen und gartenkünstlerischen Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts im Zentrum der Luisenstadt dar. (1) Ursprünglich 1848-52 als Schifffahrtskanal mit zwei als Häfen genutzten Wasserbecken angelegt, wurde er 1926-29 zu einem Grünzug umgestaltet, nachdem der Kanal seine Funktion weitgehend verloren hatte. Die städtebauliche Figur des Grünzugs erstreckt sich geradlinig zwischen Landwehrkanal und Michaelkirchplatz und wird nur durch den Wassertor- und den Oranienplatz auf Kreuzberger Seite sowie durch das Engelbecken im Ortsteil Mitte aufgeweitet. Ausgehend vom Engelbecken erstreckt er sich bogenförmig bis zur Spree.

Der Schifffahrtskanal geht auf die Planung des Königlichen Gartendirektors Peter Joseph Lenné zurück. Im Zuge der Bebauungspläne für das Köpenicker Feld hatte er 1840-43 mehrere Entwürfe vorgelegt, wovon sein erster Entwurf vom Januar 1840 Bezug auf eine Skizze des Kronprinzen, später Friedrich Wilhelm IV., nahm. (2) In diesen Plänen Lennés und in seinem Plan der "Schmuck- und Grenzzüge von Berlin" (3) von 1840 bildet der Luisenstädtische Kanal mit dem Wassertorbecken, dem Engelbecken und mit der als Point de vue nördlich davon erscheinenden St.-Michael-Kirche die städtebauliche Hauptachse der Luisenstadt. Weitere städtebauliche Akzente setzten östlich des Kanalbogens 1865-69 die Thomas-Kirche und das Kranken- und Diakonissenhaus Bethanien am Mariannenplatz. Im Süden war die Kanalachse auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Melanchthonkirche jenseits des Landwehrkanals ausgerichtet. Die Bauleitung für die Kanalarbeiten, die im Zuge von Notstandsarbeiten erfolgten, oblag seit März 1844 dem Baurat Johann Jacob Helfft. Kurz vor der Einmündung des Luisenstädtischen Kanals in den Landwehrkanal kreuzte bis 1867 die Akzisemauer den Kanal. Hier befand sich das Wassertor, ein verschließbares Zolltor mit Steuerhaus und Wachhäuschen, am sogenannten Torbecken. Seit 1902 kreuzte die Hochbahntrasse an dieser Stelle den Kanal. Stadtgartendirektor Hermann Mächtig erstellte den Plan für die Begrünung dieses Verkehrsknotenpunkts am Wassertorplatz. (4)

Infolge seines Bedeutungsverlusts für die Lastschifffahrt und wegen hygienischer Mängel wurde der Luisenstädtische Kanal 1926-29 bis auf 1,6 Meter unter Straßenniveau zugeschüttet. Die alten Brücken riss man mit Ausnahme der Waldemarbrücke ab und schüttete Straßendämme an. Die Stadt Berlin verpflichtete sich, auf dem Kanalgrundstück öffentliche Grünanlagen anzulegen und dauerhaft zu erhalten. Seit 1926 für die Planung des Grünzugs zuständig, bewahrte Stadtgartendirektor Erwin Barth die städtebaulichen Charakteristika und Sichtbezüge des Kanals. (5) Es gelang ihm, in zehn Bereichen des Kanalbetts zwischen Spree und Landwehrkanal einen erholsamen, abwechslungsreichen, auch als "Lehrgarten" dienenden Grünzug mit Schmuckanlagen und Kinderspielplätzen zu konzipieren. Der genehmigte Entwurf Barths vom April 1928 zeigt eine Abfolge vertiefter streng architektonisch gefasster Themengärten sowie Promenaden und Kinderspielplätze. Die Grünanlagen entstanden jedoch unter der Regie der Bezirksgartenämter bis 1932 aus Kostengründen nur in den Grundzügen und insbesondere auf der Kreuzberger Seite in vereinfachter modifizierter Form, sodass sich Barth von der realisierten Gestaltung distanzierte. (6)

Auf der Kreuzberger Seite wurden im Kanalbett überwiegend vertiefte, teilweise terrassierte und formal regelmäßige Promenadenanlagen mit seitlichen Bankplätzen angelegt. Die Einmündung in den Landwehrkanal wurde zugeschüttet. Der südlichste Abschnitt bis zum Luisensteg war auf Straßenniveau angelegt und nur einfach begrünt worden. Auf einen anschließenden vertieften Schmuckbereich folgte ein erhöhter schlicht begrünter Abschnitt südlich der Hochbahn. Die rahmenden Kastanienalleen der Uferstraßen, wovon noch Bäume existieren, verbanden sich mit Lennés Baumreihen am Landwehrkanal. Den erhöht ausgebildeten Wassertorplatz, heute der Verkehrsgarten, nahm ein großer, von bepflanzten Böschungen umgebener Sandspielplatz ein. Die einfassenden Trauerweiden sollten an das ehemalige Wassertorbecken erinnern. Beiderseits des Oranienplatzes entstanden in Anlehnung an Barths Konzept abgesenkte, architektonisch gestaltete Themengärten im Kanalbett, etwa ein Alpenpflanzengarten mit terrassierten Trockenmauern. Treppen führten zum Oranienplatz hinauf. Dessen Kanalabschnitte waren bis auf Straßenniveau aufgefüllt. Hier entstand eine fast quadratische Fläche mit ovaler Verkehrsinsel im Zentrum und vier schlichten Rasensegmenten. Die Alleebäume und umgitterten Vorgärten bereicherten den Straßenraum.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren etwa 50 % der Kanalrandbebauung und ca. 25 % der Platzrandbebauung zerstört. Ab 1949 wurde der Grünzug schrittweise mit Trümmerschutt aufgefüllt und zum Ende der 1950er Jahre in den Kreuzberger Abschnitten teilweise landschaftlich umgestaltet. Davon zeugen noch heute unregelmäßige Baumpflanzungen und zahlreiche Pappeln. Um die Mitte der 1950er Jahre entstand auch der Verkehrsgarten am Wassertorplatz. Nach dem 13. August 1961 wurde der Grünzug im Osten durch die Grenzanlagen zerstört und der westliche Teil in eine extreme Randlage gebracht. Die verheerenden Folgen des Mauerbaus sind heute nach umfangreichen Reparaturmaßnahmen kaum noch nachvollziehbar.

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Nachdem mehrere Umgestaltungskonzepte für den vernachlässigten Grünzug seit Mitte der 1970er Jahre gescheitert waren, erstellte die IBA-GmbH mit den Landschaftsplanern Luz und Hanke unter Beteiligung von Anwohnern ein neues Nutzungs- und Gestaltungsprogramm im Bereich zwischen Waldemarbrücke und Wassertorplatz. Es sah eine frei gestaltete Zone intensiver Nutzung mit Kinderspielplätzen im Norden, eine repräsentative Gestaltung des Oranienplatzes sowie eine landschaftlich gestaltete Zone geringerer Ausbauintensität im mittleren Bereich vor und wurde 1982-87 modifiziert ausgeführt. Der dritte, südliche Bauabschnitt vom Wassertorplatz bis zum Landwehrkanal entstand 1987-88 nach Entwürfen des Architekten Hinrich Baller.

Zwischen Waldemarbrücke und dem Oranienplatz steigt das Gelände allmählich an. An den Böschungen vor der Brücke erscheinen große Steinblöcke als Zäsur und Blickpunkt. Behauene Natursteine und Granitfindlinge, ein viel verwendetes Material im Grünzug, fassen die seitlichen Gehölzflächen ein. (7) Ein geschwungener Weg erweitert sich platzartig und führt zum Oranienplatz. An den Rändern der Anlage wechseln hügelige Rasenflächen mit dichten Baum- und Strauchbeständen, darunter zahlreichen Pappeln, ab. Die Anlage wird von niedrigen Ziegelmauern über dem Kanalbett, die sich an der Südseite des Oranienplatzes - wie nach Barths Konzept - viertelkreisförmig öffnen, eingefasst. Den Legien- und Leuschnerdamm begleiten Linden aus den 1950er Jahren, während die Straßenzüge zwischen Oranien- und Wassertorplatz etwa achtzigjährige Platanen als Ersatz für Lennés Ulmenreihen schmücken. An der Nordseite des Oranienplatzes bildet der 1986-89 von Wiegand Witting geschaffene Brunnen in Drachenform einen Blickpunkt. (8)

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Der mit Spielplätzen versehene und als Treffpunkt genutzte Grünzug des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals setzt sich in landschaftlicher Gestaltung bis zum Wassertorplatz fort. Halbrunde, von niedrigen Ziegelmauern eingefasste Eingangsplätze an der Reichenberger- und Ritterstraße bilden eine Reminiszenz an die architektonische Gestaltung der 1930er Jahre, die bei Grabungen zum Teil freigelegt wurde. Die Eingänge des Grünzugs markieren Findlinge, mit denen auch ein Sandspielplatz vor dem Verkehrsgarten gestaltet ist.

Der große Schulverkehrsgarten aus den 1950er Jahren ist ein beliebter Tummelplatz. Der äußere Platzumriss des Wassertorplatzes erinnert an das ehemalige Torbecken. Aus den dreißiger Jahren sind noch zahlreiche Trauerweiden vom Rand des Kinderspielplatzes vorhanden. Pyramiden-Pappeln an der Südseite des Platzes und die Hochbahntrasse der U-Bahn unterbrechen den Grünzug visuell.

Entwürfe von Hinrich Baller für eine durchgängige "Flaniermeile" mit Überbrückung des Straßenzugs unterhalb der Hochbahn wurden nicht ausgeführt. Als Blockarchitekt war er mit Inken Baller im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA 1987) für das Quartier zwischen Erkelenzdamm, Fraenkelufer und Kohlfurter Straße zuständig. (9) Nach zahlreichen Gesprächen mit Anwohnern entwickelte Baller unter sozialen und ökologischen Aspekten ein Konzept eines landschaftlichen Grünzugs für mehrere Altersgruppen, der viel Raum für Bewegung, Spiel und beschauliche Rückzugsorte in der Natur gewähren sollte. Die Anlage trägt mit der skulptural gestalteten Ausstattung die typische Handschrift des Architekten. Seine Entwürfe für den südlichsten Abschnitt des Grünzugs setzte das Gartenamt Kreuzberg weitestgehend 1987-88 um.

Die Anlage weist zum Erkelenz- und Segitzdamm erhöhte, von Ziegelmauern abgestützte Gehölzflächen auf. Zum nördlichen Straßenzug mit der Hochbahn schirmt sie ein bepflanzter Wall ab. Ein stählernes Rankgerüst begleitet einen geschwungenen Weg vor einem spindelförmigen Wasserpflanzenbecken, das Sitzmauern und Granitstufen umgeben. Das Gerüst besteht aus gebogenen schmalen Stahlrohren, die sich in Nähe der schrägen Stützen verbinden. Einen der beiden Sandspielplätze begrenzen niedrige filigrane Gitter, eine Hecke und Feldsteine. Die Rollschuhbahn in polygonaler Form nutzen heute Skater. Im anschließenden Wiesental wird ein Bachlauf unter Verwendung zahlreicher Feldsteine simuliert. Hier gibt es sorgfältig modellierte Böschungen und Gräben. Auch die Wegeführungen zeigen das "Spiel mit der Diagonale", wobei sich Baller von Lennéschen Landschaftsgestaltungen inspirieren ließ. (10) Erhaltene Bäume der ehemals rahmenden Kastanienallee des Grünzugs sind in die Gestaltung einbezogen worden. Nahe dem ehemaligen Luisensteg überspannt eine eiserne Fußgängerbrücke über zwei Stahlstützen eine Geländemulde. Südlich davon an der Böcklerstraße steht auf einem runden, mit Stahlbänken besetzten Platz ein von Rosen berankter offener Pavillon aus Metall, dessen Streben netzartig verknüpft sind. Zum Landwehrkanal erweitert sich das Tal mit den rahmenden Gehölzkulissen zur offenen Liegewiese. Eine Platanenreihe führt vom Fraenkelufer durch den Park, den Uferweg begleiten mehrere Weiden. Hier wird die Promenade bis zum Boecklerpark fortgesetzt.


(1) Helfft: Der Landwehrkanal bei Berlin, erbaut in den Jahren 1848-50. In: Zeitschrift für Bauwesen 2 (1852) S. 481-495; BusB 1896, Bd. 1, S. 124 f.; Martin, Hans: Die Umwandlung des Luisenstädtischen Kanals in Grünanlagen. In: Gärtnerei-Fachblatt 22 (1934), S. 468-472; Meyer/Ries: Gartentechnik und Gartenkunst, 3. Auflage, Leipzig 1935, S. 389-393; Ostmann (Paul): Die Umwandlung des Luisenstädtischen Kanals in Grünanlagen. In: Zentralblatt der Bauverwaltung 57 (1937), S. 62-66; Günther, Harri: Peter Joseph Lenné. Gärten/Parke/Landschaften, Berlin 1985, S. 176-182; Hottenträger, Grit/Schumacher, Horst: Der Luisenstädtische Kanal in Berlin-Kreuzberg, Baugeschichtliches Gutachten i. A. der S.T.E.R.N., Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung Berlin m.b.H., Berlin 1987; Hinz, Gerhard: Peter Joseph Lenné. Das Gesamtwerk des Gartenarchitekten und Städteplaners, Hildesheim - Zürich - New York 1989, S. 177-185, 186-190; Schumacher, Horst u. a.: Grünzug Luisenstädtischer Kanal, Baugeschichtliche Untersuchung im Rahmen der Wiederherstellungsplanung des Grünzugs Abschnitt Berlin-Mitte von der Waldemarbrücke bis zur Schillingbrücke, Gutachten i. A. der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Abt. III B, Gartendenkmalpflege, Berlin 1992; Schumacher, Horst: Grünzug aus dem Wasser. In: Garten und Landschaft, 103 (1993) 10, S. 23-29; Reinisch, Ulrich: Stadtplanung im Konflikt zwischen absolutistischem Ordnungsanspruch und bürgerlich-kapitalistischen Interessen - Peter Joseph Lennés Wirken als Stadtplaner von Berlin. In: Peter Joseph Lenné. Gartenkunst im 19. Jahrhundert. Beiträge zur Lenné-Forschung, Berlin - München, 1993, S. 34-85; Günther, Harri/Harksen, Sybille: Peter Joseph Lenné. Katalog der Zeichungen, hrsg. v. Heinz Schönemann, Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Tübingen - Berlin 1993, S.115-117, 338 f.; Gutachtergruppe des Bürgervereins Luisenstadt: Der Luisenstädtische Kanal zwischen Herkommen und Heute, Gutachten i. A. der Senatsverwaltung für Stadtentwickung und Umweltschutz, Abt. III, Berlin 1994; Löffler, Stefan: Und in der Mitte der Kanal... Arbeitsbeschaffung in Krisenzeiten - Die Geschichte des Luisenstädtischen Kanals. In: Die Luisenstadt, Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil, Berlin 1995, S. 65-71; Schumacher, Horst: Grünzug Luisenstädtischer Kanal Berlin-Kreuzberg, Berlin-Mitte. In: Gartenkunst Berlin, 20 Jahre Gartendenkmalpflege in der Metropole, Berlin 1999, S. 106 f.; Land, Dietmar: Findbuch zu Projekten Erwin Barths, TU Berlin, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (unveröff. Typoskript), 2000-2005, S. 152-161; Land, Dietmar: Erwin Barth (1880-1933). Leben und Werk eines Gartenarchitekten im zeitgenössischen Kontext, Diss. TU Berlin, Fakultät VII, Architektur Umwelt Gesellschaft, Berlin o. J. (2004), S. 484-487, 495-501; Land, Dietmar/Wenzel, Jürgen: Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth, Leipzig 2005, S. 365-380; Bergande, Bettina: Oranienplatz und Grünzug Luisenstädtischer Kanal zwischen Waldemarstraße und Ritterstraße/Reichenberger Straße in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, Gartendenkmalpflegerisches Gutachten i. A. des Landesdenkmalamts Berlin, Gartendenkmalpflege, Berlin 2005; Kähler, Susanne: Erfassung/Inventarisation der bildenden Kunst im öffentlichen Raum, Kreuzberg, Gutachten i. A. des Landesdenkmalamts Berlin, Gartendenkmalpflege, Berlin 2006, Objekt-Nr. 37-40; Leitfaden Projekte Daten Geschichte. Internationale Bauausstellung Berlin 1987, hrsg. v. Senator für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1984, S. 96-105; Kreuzberger Mischung. Die innerstädtische Verflechtung von Architektur, Kultur und Gewerbe, Ausst.-Kat., hrsg. v. Senator für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 1984; Arbeitsbericht Bauausstellung Berlin GmbH, Arbeitsgruppe Stadterneuerung, Projekte SO 36, Berlin 1982; IBA Projektübersicht 1991, S. 212 ff., 220-225, 278 ff.; Duntze, Klaus: Der Luisenstädtische Kanal, Berlin 2011.

(2) Reinisch, Ulrich: Stadtplanung im Konflikt zwischen absolutistischem Ordnungsanspruch und bürgerlich-kapitalistischen Interessen - Peter Joseph Lennés Wirken als Stadtplaner von Berlin. In: Peter Joseph Lenné. Gartenkunst im 19. Jahrhundert. Beiträge zur Lenné-Forschung, Berlin - München, 1993, S. 60-70; Günther, Harri/Harksen, Sybille: Peter Joseph Lenné. Katalog der Zeichungen, hrsg. v. Heinz Schönemann, Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Tübingen - Berlin 1993, S. 115-117, 338 f.

(3) Plan "Projectirte Schmuck: u. Grenzzüge v. Berlin mit nächster Umgegend...". In: Günther, Harri/Harksen, Sybille: Peter Joseph Lenné. Katalog der Zeichungen, hrsg. v. Heinz Schönemann, Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci, Tübingen - Berlin 1993, S. 330 f.

(4) Duntze, Klaus: Der Luisenstädtische Kanal, Berlin 2011, S. 171 f., 234 Abb. 319; Wohlgemuth, Gerhard: Historismus in der Gartengestaltung des Deutschen Kaiserreiches. Der Berliner Stadtgartendirektor Hermann Mächtig, Diplomarbeit TU Berlin, Institut für Landschafts- und Freiraumplanung/FB Landschaftsplanung, Berlin 1993, S. 75 f.

(5) Bei Übernahme des Kanalgrundstücks musste sich die Kommune verpflichten, "dass die bei der Linienführung des Kanals in Verbindung mit der Erbauung der Melanchthon-, Michael- und Thomas-Kirche seinerzeit planmäßig erzielte architektonische Wirkung ungestört erhalten bleibt", Vorlage für die Stadtverordnetenversammlung Berlins vom 16.1.1926, zit. n. Land, Dietmar/Wenzel, Jürgen: Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth, Leipzig 2005, S. 366.

(6) Martin, Hans: Die Umwandlung des Luisenstädtischen Kanals in Grünanlagen. In: Gärtnerei-Fachblatt 22 (1934), S. 468-472; Meyer/Ries: Gartentechnik und Gartenkunst, 3. Aufl., Leipzig 1935, S. 472, Martin, Hans: Die gärtnerische Ausgestaltung des Engelbeckens. In: Völkischer Beobachter vom 10.1.1935, Hottenträger, Grit/Schumacher, Horst: Der Luisenstädtische Kanal in Berlin-Kreuzberg, Baugeschichtliches Gutachten i. A. der S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung Berlin m.b.H., Berlin 1987, S. 73 ff.; Land, Dietmar/Wenzel, Jürgen: Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth, Leipzig 2005, S. 379 f.

(7) Die Gestaltung von Luz und Hanke mit geometrischen Elementen innerhalb der Promenade wurde in diesem Bereich nach dem Mauerfall verändert.

(8) Kähler, Susanne: Erfassung/Inventarisation der bildenden Kunst im öffentlichen Raum, Kreuzberg, Gutachten i. A. des Landesdenkmalamts Berlin, Gartendenkmalpflege, Berlin 2006, Obj.-Nr. 38.

(9) Pieper, Siggi: Oranienplatz mit dem ehemaligen Luisenstädtischen Kanal zwischen Waldemarstraße und Landwehrkanal. In: Leitfaden Projekte Daten Geschichte. Internationale Bauausstellung Berlin 1987, Berlin 1984, S. 101 ff.; IBA Projektübersicht 1991, S. 210-211; Baller, Hinrich/Baller, Inken: Neues Bauen am Fraenkelufer. In: Idee Prozeß Ergebnis. Die Reparatur und Rekonstruktion der Stadt. Internationale Bauausstellung Berlin 1987, hrsg. v. Senator für Bau- und Wohnungswesen, Berlin 198., S. 152-156.

(10) Interview mit dem Architekten am 27.01.2009, Entwürfe von Hinrich Baller für den Grünzug zwischen Wassertorplatz und Landwehrkanal um 1987; Duntze, Klaus: Der Luisenstädtische Kanal, Berlin 2011, S. 314 ff.

Literatur:
  • Topographie Friedrichshain-Kreuzberg/Kreuzberg, 2016 / Seite 207-210