Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2016

Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich


Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich
Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich
Foto: Martin Hoffmann

auf dem Luisenkirchhof III

Auf dem Luisenkirchhof III entsteht die erste ökumenische Gedenkstätte in Deutschland für über drei Millionen armenische, aramäisch-sprachige und griechisch-orthodoxe Völkermordopfer im Osmanischen Reich. In diesem Jahr stellen wir die "Ikonen der Vernichtung" vor: neun siebbedruckte Glastafeln mit Bildern und Schrift, die die frühere Gestaltung der "Altäre der Vernichtung" durchscheinen und eine beziehungsreiche Baugeschichte erkennen lassen.

Samstag

Führung: Gestaltungsgrundsätze und Zusammenwirken von Förderverein, Landesdenkmalamt, Friedhofsverwaltung und Architekturbüro Hoffmann. 15 Uhr, Treffpunkt: Friedhofseingang, Prof. Dr. Tessa Hofmann

Vortrag: Kulturmord - Der Umgang mit Baudenkmalen während und nach Völkermorden. 19.30 Uhr, Ort: Griechisches Kulturzentrum der Hellenischen Gemeinde zu Berlin e.V., Mittelstr. 33 (S-Bhf. Rathaus Steglitz), Prof. Dr. Tessa Hofmann

Sonntag

Gedenkveranstaltung: Griechisch-orthodoxe Christen Berlins erinnern an den Genozid an ihren Vorfahren in Kleinasien. Mit Kranzniederlegung, Ansprachen, Literaturlesung und Gebet. 15.30 Uhr, Ort: Friedhofskapelle des Luisenkirchhofs III und Ökumenische Gedenkstätte


Veranstalter

Fördergemeinschaft für eine Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich e.V. (FÖGG)
www.genozid-gedenkstaette.de

Kontakt

Prof. Dr. Tessa Hofmann, Tel. 851 64 09
info@genozid-gedenkstaette.de


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