Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2015

Handwerk, Industrie und Technik auf dem Flugfeld Tempelhof


Handwerk, Industrie und Technik auf dem Flugfeld Tempelhof
Foto: Oleksandra Provozin

für die militärische Luftfahrt

Das KZ Columbiahaus, das 1933-36 im Militärgefängnis auf dem Tempelhofer Feld bestand, ist nur eine Facette der Nutzungsgeschichte des Areals in der NS-Zeit. Der Flughafen, 1936-39 von Ernst Sagebiel, wurde auch als Montagewerk der WeserFlugbau GmbH für Bombenflugzeuge genutzt. Im Umfeld siedelten sich Zulieferbetriebe an, die ihre hohen Stückzahlen durch jede Form von Zwangsarbeit erreichten. So entstanden ab 1940 kasernenartige Barackenlager als Massenunterkünfte am Columbiadamm und am Tempelhofer Damm.

Samstag

Führung: Vom SS-Gefängnis zum frühen Konzentrationslager der Reichshauptstadt. 13 Uhr, Treffpunkt: Denkmal KZ Columbia, Schwiebusser Straße / Columbiadamm, Eugen Troendlin

Führung: "Jeder Tischler für die Luftwaffe". 15 Uhr, Treffpunkt: Fidicinstr. 4, Beate Winzer

Sonntag

Führung: Vom SS-Gefängnis zum frühen Konzentrationslager der Reichshauptstadt. 13 Uhr, Treffpunkt: Denkmal KZ Columbia, Schwiebusser Straße / Columbiadamm, Eugen Troendlin

Führung: "Von der Fernsehröhre zum Zielradar". Technik, Industrie und Zwangsarbeit für die Telefunken-Gruppe auf und um das Tempelhofer Flugfeld. 15 Uhr, Treffpunkt: Tempelhofer Park, Eingang Lilienthalstraße / Columbiadamm, Beate Winzer und Eugen Troendlin


Veranstalter

Förderverein für ein Gedenken an Nazi-Verbrechen um und auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V.
www.thf33-45.de

Kontakt

Beate Winzer, Tel. 691 86 49
beate.winzer@gmx.de


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