Denkmal  
Mein Denkmaltag


Login

Benutzername
Passwort
 

Tag des offenen Denkmals 2011 / Sonderveranstaltungen

Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain


Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain, Foto: Wolfgang Bittner
Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain, Foto: Wolfgang Bittner

Landsberger Allee / Ernst-Zinna-Weg
Tram M5, M6, M8

Veranstalter: Paul Singer e.V. in Kooperation mit Kuratorium des Projekts Friedhof der Märzgefallenen und Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg; mit Unterstützung von Denk mal an Berlin e.V. und der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Programmkoordination / Kontakt: 30 34 34 53 (AG Friedhofsmuseum: Martin Ernerth, Thomas Jung), E-Mail: info@friedhofsmuseum.de

Die historische Bedeutung des Friedhofs der Märzgefallenen für die deutsche Demokratiegeschichte ist genauso groß wie die der Bundesfestung Rastatt und der Frankfurter Paulskirche - trotzdem kennen ihn nur wenige. Der Paul Singer Verein engagiert sich für eine angemessene Würdigung des Friedhofs der Märzgefallenen und seine Entwicklung zu einer nationalen und europäischen Gedenkstätte. Zusammen mit dem Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg und der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg will der Verein den Friedhof - gefördert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin - in den nächsten Jahren zu einem Ort demokratischen Lernens entwickeln.

Seit Ende Mai 2011 erzählt die neue Ausstellung "Am Grundstein der Demokratie - die Märzrevolution 1848 und der Friedhof der Märzgefallenen" in einem Container auf dem Friedhof die wechselvolle Geschichte des Ortes und informiert über die Berliner Märzrevolution. Zum Tag des offenen Denkmals sind alle Besucher herzlich eingeladen sich auf einer "Revolutionsroute" von Schülern eine Lektion in demokratischem Lernen erteilen zu lassen.


Samstag, 10. September 2011


Führung: Ausstellung und Friedhof. 10.30, 12.30, 14.30, 16.30 Uhr
Filmvorführung im Ausstellungscontainer:
DEFA-Film "1948" mit Grußwort und Einführung durch Dr. Susanne Kitschun, Projektleiterin Paul Singer e.V., und kleinem Umtrunk im Anschluss. 17.30 Uhr
Andere Angebote: Kaffee und Kuchen


Sonntag, 11. September 2011


Revolutionsroute "Linie 1848 - mit dem Bus zur Barrikade"

1,5-stündige Busrundfahrt zu Revolutionsstandorten in Berlin, an denen von Schülern, Kuratoriumsmitgliedern und Mitgliedern des Paul Singer Vereins über die historische Bedeutung des jeweiligen Ortes informiert wird. Sieben der elf Unterwegsstationen sind zugleich Haltestellen, an denen Interessierte aus- und einsteigen können. Die anderen vier sind von den Haltestellen aus in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen.

Stationen

  1. Friedhof der Märzgefallenen (Abfahrt)
  2. Hauptbahnhof (Geschichtspark Ehem. Zellengefängnis Moabit - Befreiung der Polen)
  3. In den Zelten
  4. Platz des 18. März (mit Volker Schröder, Aktion 18. März)
  5. Gendarmenmarkt
    • Barrikadenstandort Jägerstraße / Friedrichstraße
    • Barrikadenstandort Friedrichstraße / Kronenstraße
  6. Ehem. Berliner Stadtschloss
    • Ehem. Singakademie
    • Zeughaus
  7. Einsame Pappel in der Topsstraße

Abfahrtszeiten

10.30 Uhr mit Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator Berlin und Mitglied des Kuratoriums zur Entwicklung einer nationalen Gedenkstätte Friedhof der Märzgefallenen;
12.00, 13.30, 15.00 Uhr sowie 16.30 Uhr (diese letzte Fahrt ist verkürzt) jeweils unter Begleitung von Kuratoriumsmitgliedern bzw. Mitgliedern des Paul Singer e.V.
Treffpunkt: Friedhof der Märzgefallenen

Symbolischer Demonstrationszug

Die beteiligten Schüler finden sich mit ihren Transparenten zu einem Demonstrationszug zum Friedhof der Märzgefallenen zusammen. Beginn: ab 17.00 Uhr

Abschlussveranstaltung auf dem Friedhof der Märzgefallenen

18.00 Uhr mit Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin, und Kuratoriumsmitgliedern.