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Tag des offenen Denkmals 2011 / Sonderveranstaltungen

15. Berliner Archäologentag am 20. Oktober 2011


links - Berliner Skulpturenfund (Foto: Manuel Escobedo); rechts - Goldblech, Ende 13. Jh./Anfang 14. Jh., Grabung U5 (Foto: Bertram Faensen)
links - Berliner Skulpturenfund; Foto: Manuel Escobedo;
rechts - Goldblech, Ende 13. Jh./Anfang 14. Jh., Grabung U5; Foto: Bertram Faensen

Archäologie und Stadtplanung in Berlin

Archäologie und Stadtplanung sind in Berlin eng miteinander verbunden. Die Ausgrabungsstätten in der historischen Mitte sollen zukünftig dem öffentlichen Raum eine ausdrucksstarke Identität geben. Das Motto "Archäologie und Stadtplanung" wird damit zum Programm. Dabei unterstützt das für den innerstädtischen Bereich erarbeitete Geoinformationssystem AISBer, Informationen in den Stadtplanungen zu berücksichtigen, wie es am Beispiel der Themenkarte historische Friedhöfe gezeigt wird. Das Ziel, in der historischen Mitte Berlins "archäologische Fenster" zu schaffen und Bodendenkmale zu erhalten und erlebbar in die Neubebauung zu integrieren, wird näher vorgestellt. Vor Beginn der Veranstaltung ist die Möglichkeit gegeben, die auf dem Gelände des Großen Jüdenhofs begonnene Grabung zu besichtigen.

Am Vormittag wird über die Großgrabungen in den mittelalterlichen Städten Berlin und Cölln, die auf dem Schlossplatz und vor dem Berliner Rathaus bzw. in der Schlossfreiheit durchgeführt werden, berichtet. Am Nachmittag wird auf den Themenschwerpunkt und auf aktuelle Vorhaben näher eingegangen. Die neuen Grabungen am Spittelmarkt und auf dem Neustädtischen Kirchplatz in Berlin-Mitte finden ebenso Erwähnung, wie Neues aus Berlin-Buch. Mit einem Résumé über den Berliner Pflegerkurs 2011 werden an die Kursteilnehmer die Ausweise für die Pflegertätigkeit ausgereicht, ein Neubeginn der Pflegertätigkeit in Berlin.